Komponistinnen – Exil – Macht | 30. Oktober 2020

In unserem Digitalisierungsprojekt #Worauf warten wir? nehmen wir im Archiv Frau und Musik die Nachlässe der vier Komponistinnen Felicitas Kukuck (1914–2001), Leni Alexander (1924–2005), Silvia Alvarez de la Fuente (1953–2004) und Weronika Aleksandra Markiewicz (1962–2003) in den Fokus.  Hier stellen wir die vier Komponistinnen, ihre Chorwerke und unsere Arbeit an ihren Nachlässen vor.

Dr.in Kathrin Massar
Dr.in Kathrin Massar

Außerdem haben wir zwei Wissenschaftlerinnen zu Gast: Dr.in Kathrin Massar (freie Autorin und derzeit wiss. Mitarbeiterin im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek) befasst sich mit dem Exil als spezieller Form des Ortswechsels. Neben Fluchtgründen und den Lebenssituationen der Künstler*innen während und nach dem Exil beschäftigt sie sich mit den Auswirkungen des erzwungenen Ortswechsels auf den Nachlass.

Prof.in Dr.in Annegret Huber von der Universität für Musik und Darstellende Künste Wien (mdw) stellt in ihrem Beitrag eine Perspektive vor, die sich mit den Auswirkungen des „Für-Chor-Komponierens“ auf das Leben der Komponistinnen und „das Chorische“ überhaupt in lebensweltlichen Situationen beschäftigt. Dabei nimmt sie auch Bezug auf unsere vier Nachlass-Komponistinnen.

Prof.in Dr.in Annegret Huber
Prof.in Dr.in Annegret Huber

Beide Vorträge werden über unseren Youtube-Kanal zu sehen sein. Fragen an Frau Massar und Frau Huber können jeweils nach dem Vortrag über die Livechat-Funktion bei Youtube gestellt werden, zu der man sich über ein Google-Konto anmelden kann. Alternativ können Fragen vorab per E-Mail an chortage[at]archiv-frau-musik.de geschickt werden.

Alle Beiträge zu den Chortagen werden auf der Projekt-Startseite als auch den Projekt-Unterseiten veröffentlicht. Zurzeit finden Sie hier Informationen zum Programm – im Laufe der vier Chortage werden sich auch die Unterseiten dann nach und nach mit spannenden Inhalten füllen. Die Live-Veranstaltungen können auf unserem YouTube-Kanal sowie dieser Seite verfolgt werden. Die Veranstaltungen sind so konzipiert, dass eine vorherige Anmeldung nicht notwendig ist.