Margarete Dessoff | 29. Oktober 2020

Vom 29. Oktober bis zum 1. November 2020 veranstaltete das Archiv Frau und Musik eine Online-Tagung zu Chormusik von Komponistinnen. Die Inhalte vom 29. Oktober 2020 sind auf dieser Seite abrufbar.

Wien – Frankfurt am Main – New York – Locarno: Zahlreiche Ortswechsel prägten Margarete Dessoffs (1874–1944) Leben. Aber auch musikalisch stieß die engagierte Chorleiterin Türen zu neuen Hörerlebnissen auf.

Die Autorin Sabine Fröhlich hat im Jahr 2020 eine vielbeachtete Biografie über Margarete Dessoff veröffentlicht, in der sie den Weg einer Künstlerin nachzeichnet, die nicht nur neue Akzente in der Programmplanung und Konzertform setzte, sondern mit ihren über drei Jahrzehnte erfolgreichen Auftritten als Dirigentin auch die Geschlechterordnung in Frage stellte. Mit ihren Frauen- und gemischten Chören sowohl in Frankfurt als auch in New York führte sie bis dahin unbekannte Chorwerke der Alten Musik auf, bot aber auch ein Forum für zeitgenössische Komponistinnen wie Rosy Geiger-Kullmann, Louise Talma oder Marion Bauer.

Von Frankfurt ausgehend in die weite Welt: Margarete Dessoff war damit die perfekte Eröffnung unserer digitalen Chortage! Nach einer feierlichen Begrüßung durch unsere Projektmitarbeiter*innen Julian Fischer und Jelena Rothermel gab es eine Video-Lesung der Autorin Sabine Fröhlich aus ihrer Monografie Margarete Dessoff (1874–1944). Chordirigentin auf dem Weg in die Moderne.

29. Oktober 2020, 19 Uhr:

Begrüßung durch Julian Fischer und Jelena Rothermel, 15’14: Grußwort Birgit Kiupel (DDF):

29. Oktober 2020, 20 Uhr:

Lesung von Sabine Fröhlich aus Margarete Dessoff (1874–1944). Chordirigentin auf dem Weg in die Moderne

Das Archiv Frau und Musik bedankt sich bei der Förderung dieser Veranstaltung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Digitale Deutsche Frauenarchiv sowie seinem Medienpartner Chorzeit. Das Vokalmagazin.