Nach ausdrücklicher Erlaubnis zur Textwiedergabe machen wir hiermit auf eine Komposition von Zuzanna Koziej aufmerksam, die im Carus-Verlag herausgegeben wurde. Dazu Bettina Strübel:
„Das Gāyatrī-Mantra, eines der bekanntesten Mantras der hinduistischen Tradition, stand mit seiner Uraufführung im Mittelpunkt beim interreligiösen Musikfestival Musica Sacra International 2026 in Marktoberdorf. Die polnische Komponistin Zuzanna Koziej verbindet in ihrer Komposition Sanskrit-Rezitation, südindische Vokalperkussion (Konnakol) und einen deutschen Hymnus.
Alle zwei Jahre findet in Marktoberdorf das interreligiöse Musik Festival Musica Sacra International statt. Acht Ensembles aus verschiedenen Religionen und Regionen unserer Welt sind eingeladen, in Konzerten und Ateliers ihre religiösen, kulturellen und musikalischen Traditionen vorzustellen. Während des fünftägigen Festivals bildet sich ein Festivalchor, der im Schlusskonzert die Coda des Festivals gestaltet. Höhepunkt in dem interreligiösen und interkulturellen Programm ist eine Uraufführung. 2026 wurde die polnische Komponistin Zuzanna Koziej mit der Vertonung des Gāyatrī-Mantras beauftragt. Es sollten sowohl der Sanskrit Text als auch die deutsche Übersetzung vertont werden, auch sollten rhythmische und oder melodische Elemente indischer Musik aufgegriffen werden.
Prof. Dr. Heike Oberlin (Indologie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen) und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Festivals schreibt zum Mantra im Allgemeinen und auch speziell zum Gāyatrī-Mantra:“
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