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Archiv Frau und Musik


 



Mit seinen ca. 20.000 Medieneinheiten ist das Archiv Frau und Musik das umfangreichste internationale Komponistinnen-Archiv weltweit. Neben Kompositionen und sonstigen künstlerischen Nachlässen musikschaffender Frauen werden Sekundärliteratur, Hochschulschriften, Presseveröffentlichungen sowie graue Literatur, wie zum Beispiel Konzertprogramme, gesammelt. Zahlreiche Tonträger veröffentlichter Werke, Mitschnitte von Rundfunksendungen oder private Aufnahmen von Konzerten finden im Archiv ihren festen Platz. Video- und DVD-Aufzeichnungen runden den Bestand ab.


Zu den besonderen Schätzen des Archivs gehören ein Fundus an Erstdrucken, insbesondere des 19. Jahrhunderts, und Brief-Autografen von Clara Schumann. Den Bestand klassischer Kompositionen ergänzt eine Sondersammlung zu den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Chanson und Weltmusik.


Eine umfangreiche alphabetisch sortierte Liste mit Komponistinnen aus dem In- und Ausland finden Sie hier!


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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Archiv Frau und Musik
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt am Main

Tel.: +49-(0)69-95 92 86 85
Fax: +49-(0)69-95 92 86 90

Email: info(at)archiv-frau-musik.de


Öffnungszeiten
Mo - Do: 9 - 15.30 Uhr
Fr: 9 - 12 Uhr



Bitte melden Sie Ihren Besuch vorher telefonisch an!






Neuerwerbungen im April/Mai (u.a.):


Frauenliebe - Männerleben: Die Musik von Johannes Brahms und der Geschlechterdiskurs im 19. Jahrhundert

Böhlau; Auflage: 1 (1. März 2010)

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(Rezensionsexemplar)


Erstmals werden in diesem Buch Person und Werk von Johannes Brahms auf der Folie des Geschlechterdiskurses ihrer Zeit betrachtet. Dafür werden zum einen seine Anschauungen zur "Frauenfrage" und sein eigenes Doing gender in Beziehung gesetzt zu den Männlichkeits- und Weiblichkeitskonzepten, die sich sowohl in seiner Vokalmusik als auch im semantischen Gehalt seiner Instrumentalwerke aufspüren lassen. Zum anderen wird die genderkonnotierte Rezeption der Musik von Brahms in privaten und öffentlichen Diskursen (Briefe, Musikkritiken, Biographien und Werkbesprechungen) untersucht.




Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik: Deutsche Frauen, deutscher Sang -
Musik in der deutschen Kulturnation (Rebecca Grotjahn, Hg.)


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(Rezensionsexemplar)




"Wie Italien sein Neapel hat, der Franzose seine Revolution, der Engländer seine Schiffahrt usw., so der Deutsche seine Beethovenschen Sinfonien …" – diese Formulierung von Robert Schumann wirft ein Licht auf die Bedeutung der Musik für die Idee einer deutschen Kulturnation. Die in diesem Buch vorgelegten Vorträge einer Ringvorlesung am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn behandeln verschiedene Facetten dieses bislang erst sporadisch untersuchten Gegenstandes. Ihre Themen spannen sich von Opern Webers, Lortzings, Verdis und Humperdincks über die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich bzw. den Niederlanden bis hin zur Musikästhetik deutscher Philosophen im 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zu der Frage, wie Vorstellungen von deutscher Weiblichkeit und Männlichkeit im Musikdiskurs konstruiert wurden, rundet den Band ab.













03.05.2010 - 12:17 Uhr | in ArchivTermine

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21.04.2010 | in Termine

Das Quarsars Ensemble spielt ...
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