Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF)

Arbeitstreffen DDF im Archiv Frau und Musik © Archiv Frau und Musik

ARCHIV FRAU UND MUSIK STARTET DIGITAL DURCH

PARFUMO: Projekt Archiv Frau und Musik Online“ – unter diesem Arbeitstitel starten wir unser Projektjahr 2018. Ziel ist die Digitalisierung und Zugänglichmachung von Archivalien (Noten, Schriftgut, Plakaten, Bildern, Audio- und Videomaterial) aus dem Archiv im Rahmen des Netzwerkprojektes Digitales Deutsches Frauenarchiv – DDF.  Ziel des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) ist es, erstmals Digitalisate, Bestandsdaten und weiterführende Informationen zur Geschichte der Frauenbewegung in Form eines Fachportals zu sammeln und zu präsentieren. Der Online-Gang dieser Plattform ist für Mitte September 2018 geplant. Ein weiteres Ziel des DDF ist es, die Frauenbewegung in ihren unterschiedlichen Strömungen und Standpunkten ab 1800 darzustellen. Dabei werden historische und aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen aufbereitet und zeitgemäß im Internet dargestellt. Das DDF bietet so eine weitere Grundlage für Forschungs-, Bildungs- und Informationsarbeit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellungs- und Genderpolitik.

In der ersten Projektphase wählt das Team im Archiv Exponate, Briefe, Fotografien, Noten, Plakate und Dokumente aus unserer Sammlung aus, die wir für das Projekt digitalisieren und kontextualisieren, um sie über das DDF-Portal einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Seit der Gründung des Internationalen Arbeitskreises Frau und Musik 1979 beschäftigt sich das Archiv mit der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich Frau und Musik. Die Werke und das Wirken von Frauen in der Musik – darunter Komponistinnen, Dirigentinnen, Interpretinnen, Verlegerinnen und Mäzeninnen – sowie ihre Vernetzung untereinander ist eines der Themen, mit denen wir uns beim DDF-Projekt besonders beschäftigen.

Ab Herbst 2018 werden die ausgewählten Zeugnisse dann über den META-Katalog des i.d.a.-Dachverbands (Konsortium der deutschen Frauen- und Lesbenarchive) weltweit online zugänglich sein und außerdem über das Deutsche Digitale Frauenarchiv (DDF) und Europeana.eu weiter verbreitet werden.