Composer in Residence – Arbeitsstipendium für Komponistinnen

Anzeige CiR Deutsch 28.10.2014

Composer in Residence – Komponistinnen nach Frankfurt – Internationales Arbeitsstipendium

Das Archiv Frau und Musik vergab in Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK Frankfurt am Main) 2014/2015 wieder ein 3-monatiges Arbeitsstipendium. Beworben hatten sich Komponistinnen aller Altersstufen und Nationalitäten. Die Auswahl traf eine fachkundige Jury.

Der Aufenthalt begann im April 2015 mit einer Vorstellung der Stipendiatin Manuela Kerer auf der Frankfurter Musikmesse und endete mit der Uraufführung ihres kammermusikalischen Werks „soffio sospeso“. Die Komponistin erarbeitete mit Studierenden der HfMDK Frankfurt am Main auch weitere Werke, die im Abschlusskonzert am 16. Juli 2015 (weitere Informationen finden Sie hier: Composer-in-Residence_16 Juli 2015) aufgeführt wurden. Der Hessische Rundfunk übernahm die Medienpartnerschaft.

Stipendienleistungen

Der Komponistin wurde ein kostenfreier Wohnraum in den hoffmanns höfen Frankfurt, drei Monatstickets für die Frankfurter Verkehrsbetriebe sowie ein monatlicher Stipendienbetrag in Höhe von 750,- € zur Verfügung gestellt, um in Frankfurt leben und arbeiten zu können. Die Reisekosten der Stipendiatin wurden bis zu 400,- € übernommen.

Rahmenprogramm und Musikvermittlung

Während des Arbeitsstipendiums fand ein Werkstattgespräch in Kooperation mit dem IzM statt.
In Kooperation mit dem Schulprojekt Response der HfMDK Frankfurt am Main entwickelte die Klasse 4b der Grundschule Oberursel-Stierstadt im Rahmen eines mehrtätigen Workshops eine eigene „Antwort“ auf eine Komposition Manuela Kerers. Es begleiteten sie die Stipendiatin, ein Instrumentalist und ein Leiter des Schulprojekts als Coach. Beim Schulprojekt Response begegnen Kinder und Jugendliche zeitgenössischer Musik und antworten darauf mit eigenen Improvisationen und Kompositionen. Im Rahmen von „Composer in Residence“ wurde das Ergebnis der Zusammenarbeit ebenfalls beim Abschlusskonzert präsentiert. Die Kinder schufen Klang und Bewegung für ihr Werk „Salvans“ hauptsächlich mit ihren eigenen Körpern, experimentierten aber auch mit Instrumenten oder Klangkörpern aus ihrem Umfeld. Geschickt verknüpfte die Komponistin das Stück der Kinder mit ihrem Werk „sön chësc munts: 1 salvan“, dass sie für diesen Anlass kürzte.

Stipendienzeitraum

Der 3-monatige Aufenthalt fand vom 13. April 2015 bis zum 16. Juli 2015 statt.

Jury

Die Jury setzte sich zusammen aus jeweils einer/m Vertreter/in des Internationalen Arbeitskreises Frau und Musik e. V., des Instituts für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, des Hessischen Rundfunks, einer aktiven Interpretin zeitgenössischer Musik und einer Dirigentin.

 

Archiv Frau und Musik
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Das Projekt wurde gefördert von der Stadt Frankfurt, vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt und vom Land Hessen. Medienpartner ist der hr2.

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