Bedrohte Archivs-Zukunft

Zukunft des Archivs massiv bedroht

Ebenso wie die Mitglieder des Internationalen Arbeitskreises Frau und Musik e.V. und unsere VivaVoce-Leser/innen möchten wir auch Sie darüber informieren, dass das Archiv Frau und Musik aufgrund von Sparmaßnahmen der bisherigen Förderin (Stadt Frankfurt) auch weiterhin existenziell bedroht ist. Wir appellieren deshalb an dieser Stelle an Ihre Solidarität und Ihren Einsatz für den Erhalt des Archivs!

Wir danken an dieser Stelle allen unseren Unterstützer/innen, sei es durch die Online-Petition und sonstigem Rat und Tat. Wir sind auch weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen – wir freuen uns über jede Spende und/oder über Ihre Mitgliedschaft in unserem Träger, dem Internationalen Arbeitskreis Frau und Musik e.V., die auch gleichzeitig die „VivaVoce“ mit unterstützt. Sie können helfen über

Sparkasse Frankfurt, BLZ 500 502 01
Archiv Frau und Musik
Kto.-Nr.: 200 204 092
IBAN: DE04 5005 0201 0200 2040 92
SWIFT-BIC: HELADEF1822

 

DAS ARCHIV – INTERNATIONALE FORSCHUNGSSTÄTTE

Wie Sie wissen, ist das Archiv Frau und Musik eine international einmalige Einrichtung zur Sammlung, Sicherung und Bekanntmachung von kreativen Leistungen musikschaffender Frauen vom 9. bis zum 21. Jahrhundert. Das Hauptanliegen besteht darin, den ganzen Reichtum der immer noch weitgehend verschütteten weiblichen Seite der Musikgeschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die klassischen Tätigkeiten des Sammelns, Bewahrens und Sstematisierens werden durch eine qualifizierte Beratung ergänzt. Des Weiteren findet eine Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Einrichtungen statt, die sich in allen Bereichen der Musik engagieren und mit Fragen der Genderforschung und des Gender Mainstreaming auseinandersetzen.

Das Archiv Frau und Musik ist eine Präsenzbibliothek, deren Bestände nur durch fachkundiges Archivpersonal gepflegt und bereitgestellt werden. Darüber hinaus initiiert es Forschungs-, Ausstellungs- und Aufführungsprojekte und vermittelt zwischen der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung.

Die vom Archiv publizierte Zeitschrift VivaVoce ist die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift zum Thema Komponistinnen- und Interpretinnenforschung der E-Musik. Sie erreicht eine breite Leser/innenschaft, auch über nationale Grenzen hinaus und bietet differenzierte Einblicke in musikwissenschaftliche Spezialbereiche. Das Archiv arbeitet seit Langem mit diversen Kooperationspartner/innen erfolgreich zusammen und trägt so wesentlich zur Umsetzung ihrer Anliegen in der musikalischen Ausbildung und Praxis bei.

DIE SITUATION IM HERBST 2013

In den letzten Jahren wurde unser Archiv zu annähernd gleichen Teilen vom Land Hessen und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt finanziert. Im Juli 2013 hatte die Stadt Frankfurt jedoch angekündigt, ab 2014 das Archiv Frau und Musik nicht mehr finanziell zu unterstützen. Nach Klärungsgesprächen mit der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen hatte zwar das Land zugesagt, das Archiv auch 2014 und 2015 mit seinem Anteil zu finanzieren, doch die Stadt Frankfurt blieb hart und drohte weiterhin mit der Streichung aller bisherigen Gelder.

Diese drohende Halbierung der Fördermittel brachte das Archiv Frau und Musik in akute, größte Schwierigkeiten.

Um auf sich und die Situation des Archivs aufmerksam zu machen, richtete das AFM eine ONLINE-PETITION ein. Mit Hilfe von unzähligen online-Helferinnen und -Helfern kamen so bis Mitte November 4.004 Unterschriften zusammen.

Dennoch benötigen wir dringend politische, finanzielle und öffentlich wirksame Unterstützung, damit die Zukunft des Archivs gesichert werden kann. Für neue Konzepte brauchen wir dringend Ihre Unterstützung. Haben Sie Fragen, Anregungen, Vorschläge, Hilfe oder Ideen für eine weitere Unterstützung? Bitte melden Sie sich bei uns unter zukunft@archiv-frau-musik.de

Wenn das Archiv nicht mehr weiterarbeiten kann, verschwinden die kreativen Leistungen von Komponistinnen und Interpretinnen wieder in der Unsichtbarkeit – und unser aller jahrelange, erfolgreiche Arbeit wäre mit einem Schlag vernichtet.

DIE SITUATION IM WINTER 2014

KEINE FÖRDERUNG DURCH DIE STADT FRANKFURT MEHR

Leider können wir – trotz Einstimmung auf Weihnachten – keine erfreulichen Nachrichten verbreiten. Eine Abordnung des Archivs Frau und Musik war bei der letzten Sitzung des städtischen Kulturausschusses vor Ort und übergab mit einer eindringlichen Rede von Dr. Vera Lasch die mehr als 4.000 über die Online-Petition eingesammelten Stimmen: das Archiv habe sich vertraglich verpflichtet, die ihm anvertrauten Nach- und Vorlässe von Komponistinnen und anderen musikschaffenden Frauen pfleglich zu verwahren und zu erhalten. Sie plädierte darauf, dass die Stadt für die Übergangszeit hin zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten die Verantwortung mit übernehmen müsse.

„Der Ausschuss debattierte ungewöhnlich lang und heftig über die Einsparungen im Kulturhaushalt. Über die konkreten, die von der SPD praktisch alle abgelehnt werden, und über die Gesamtsumme von mehr als 9 Millionen Euro, die Kulturdezernent Felix Semmelroth (CSU) einsparen soll, der sich allerdings nicht deutlich dazu äußerte“, wie die Frankfurter Allgemeine am 29. November schrieb. Letztendlich wurde das Gesuch um die Weiterfinanzierung von Seiten der Stadt Frankfurt abgelehnt. Die Finanzierung durch das Land Hessen ist aber für die Jahre 2014 und 2015 in bisher gehabtem Umfang vollstens gedeckt – damit ist eine Zerschlagung des Archivs abgewendet.

Nichtsdestotrotz wurde das Archiv auf die „Rote Liste“ für gefährdete Kultureinrichtungen gesetzt (Stufe 2) – als ebenfalls akut gefährdet gilt z.B. auch das Filmfestival Münster und das Anhaltische Theater Dessau.

Bislang arbeiteten im Archiv drei Mitarbeiterinnen auf jeweils einer halben Stelle, der Vorstand arbeitet bereits komplett ehrenamtlich. Mit dem Landeszuschuss werde es künftig nur noch möglich sein, eine einzige halbe Stelle zu finanzieren, womit der Betrieb aber nicht aufrechterhalten werden kann, da es eine Fülle von Rechercheanfragen gibt, die neben der Archivarbeit nicht von einer einzelnen Halbtagskraft (20 h/Monat) zu bewältigen ist. Unterstützung soll daher von einer neuen Hilfskraft kommen, die von der Arbeitsagentur finanziert wird – die aber Quereinsteiger/in, fachlich nicht ausgebildet ist und erst mit Arbeiten in Archiv und Redaktion vertraut gemacht werden muss.

Die „VivaVoce“ – das einzige deutschsprachige Fachorgan für Komponistinnen – wird versucht, gehalten zu werden. Wahrscheinlich ist aber, dass das aktuelle Format (ca. 800 Hefte pro Ausgabe) so nicht mehr beibehalten werden kann, da die Druckkosten mit der neu auszujonglierenden finanziellen Lage nicht erschwinglich sind. Wir sind aber dabei, uns mit anderen Formaten auseinanderzusetzen. Sollten keine Druckkostenzuschüsse und dergl. gefunden werden, muss auf ein Online-Format umgestiegen werden. Auf die „Viva“ ganz zu verzichten, ist undenkbar.

„Wir brauchen vor allem dringend mehr Zeit für neue Lösungen“, sagte die Archiv-Leiterin, Lydia Hasselbach. Es sei unmöglich, in so kurzer Frist kostengünstigere oder gar frei nutzbare Räume zu finden. Das Archiv benötigt aktuell für seine rund 20.000 Medieneinheiten rund 200 m² in den Hofmanns Höfen, eine gemeinnützige Gesellschaft für Bildung und berufliche Integration, die bereits auf Mieterhöhungen verzichtet hat.

Wir arbeiten – auch über die Feiertage – mit Hochdruck an neuen Wegen, neuen Finanzierungsmöglichkeiten, neuen Ideen.

Wir danken an dieser Stelle allen unseren Unterstützer/innen, sei es durch die Online-Petition und sonstigem Rat und Tat. Wir sind auch weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen – wir freuen uns über jede Spende und/oder über Ihre Mitgliedschaft in unserem Träger, dem Internationalen Arbeitskreis Frau und Musik e.V., die auch gleichzeitig die „Viva“ mit unterstützt. Sie können helfen über

Sparkasse Frankfurt, BLZ 500 502 01
Archiv Frau und Musik
Kto.-Nr.: 200 204 092
IBAN: DE04 5005 0201 0200 2040 92
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Lassen Sie uns weiterkämpfen – auch für unsere „Wegbereiterinnen, Brückenbauerinnen und Felsensprengerinnen“ (Virginia Woolf an Ethel Smyth) vergangener Zeiten, die weiterhin ihren Platz und ihre Würdigung in Geschichte und Gesellschaft brauchen und haben müssen. Ohne die Arbeit des Archivs Frau und Musik würde ein Großteil an Frauengeschichte wieder in der Versenkung verschwinden, und das ist – grade in der heutigen Zeit – unvorstellbar!

In diesem Sinne: „Shoulder to shoulder and friend to friend“ – „March of the women“, Ethel Smyth (Musik) und Cecily Hamilton (Text)

 

Pressemeldungen/Blogs/Berichte/etc.

Hier eine pdf mit dem aktuellen Artikel aus der nmz 11/13, S. 12 von Andrea Wenger geschrieben: AFM-Artikel-NMZ-Nov13

http://blogs.faz.net/10vor8/2013/12/09/rette-das-frankfurter-archiv-frau-und-musik-128/

http://www.emma.de/artikel/ein-stueck-frauenmusikgeschichte-vor-dem-aus-312729

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Stadt-streicht-Foerderung-fuers-Archiv-Frau-und-Musik;art675,701186

http://reingelesen.wordpress.com/2013/10/31/archiv-frau-und-musik-dringend-unterstutzung-gesucht/

http://www.trulla-bremen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=251:-archiv-frau-und-musik&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=41

http://www.musikzeitung.ch/de/politik/international/2013/10/archiv-frau-und-musik.html

http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2013/10/bitte-um-unterstuetzung-petiton-des-archivs-frau-und-musik/

http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/173081/index.html

 

Stimmen unserer Unterstützer/innen:

„Werke, die von Frauen in vorausgegangenen Jahrhunderten in Literatur, bildender Kunst und Musik geschaffen wurden, stoßen nach wie vor auf weniger Aufmerksamkeit als Werke ihrer (natürlicherweise!?) männlichen Kollegen. Das Archiv ‚Frau und Musik‘ leistet einen wertvollen Beitrag nicht nur zur Forschung und ist eine Bereicherung für Frankfurt, aber auch auf bundesweiter, wenn nicht weltweiter Ebene. Heutzutage sind Thematiken wie Geschlechtergerechtigkeit von Bedeutung im öffentlichen Diskurs. Eine Einstellung der Förderungen des Archivs ist nicht zeitgemäß und vollkommen unverständlich!“ – Isabella Sontheim, Regensburg
„Weil die Musik von Komponistinnen immer noch weitgehend unerhört bleibt! Und dies ganz besonders, was die vergangenen Jahrhunderte und den öffentlich geförderten Musikbetrieb angeht.“ – Dorothea Watzlawik, Neckartailfingen
„weil es absolut „unzeitgemäß“ ist, die Leistungen von Frauen unsichtbar zu halten und Frauen damit zu diskriminieren. Wir sind im 21. Jahrhundert!!! Wann endlich können wir aufhören, für unsere Gleichberechtigung zu kämpfen???!!! Frau wird so müde ….“ – Christiane Tillner, Osnabrück
„Dieses Archiv leistet einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Gedächtnis unseres Landes und insbesondere auch zur Bedeutung der Frauen als wesentliche Kulturträger.“ – Prof. Dr. Johannes Hoyer, Memmingen
„weil wirklich große gesellschaftliche Vorbehalte gegenüber professioneller Kreativität von Frauen herrscht, ganz speziell auch im Bereich der Musik.“ – Imke Peters, Türkenfeld
„Kultur ist essentiell wichtig für die Herzensbildung von Menschen. Dabei ist es wichtig, dass beide Aspekte einfließen – feminin und maskulin. Da Frauen in unserer Gesellschaft leider immer noch einen schwereren Stand haben, und auch aus der Vergangenheit noch einiges kompensiert werden muss, leisten Einrichtungen wie das Archiv für Musik und Frauen einen elementaren Beitrag dazu, die kulturelle Leistung von Frauen in unser Bewußtsein zu heben und Gewinn daraus zu ziehen.“ – Veronika Sax, Landsberg/Lech
„Dieses Material muss der Öffentlichkeit unbedingt erhalten bleiben, gerade weil es im Bereich einer verbesserten Wahrnehmung von Frauen in der Kunst – historisch wie zeitgenössisch – noch sehr viel zu tun gibt.“ – Gaby dos Santos, München
„Eine wohl einzigartige Sammlung; daraus sollte die Stadt Frankfurt was machen!“ – Sonja Grillenberger, München
„Komponistinnen müssen weiter sichtbar und hörbar gemacht werden!“ – Mary Ellen Kitchens, München
„Ohne das Archiv Frau und Musik verlieren nicht nur Mitarbeiterinnen ihre Arbeit, sondern auch die aktuell im Archiv arbeitenden Doktoranden ihre Forschungsgrundlage. Die Arbeit von Jahrzehnten wird durch die Schließung des Archivs zerstört, den Komponistinnen der Vergangenheit wird ihre nahezu einzige Stimme genommen. Die Materialien im Archiv sind Grundlage für Veröffentlichungen und Drucke – ohne das Archiv Frau und Musik wird ihre so wunderbare Musik wohl nie gehört werden. Wird das Archiv geschlossen, ist dies ein immenser Rückschritt für die Gleichberechtigung der Frau auch im Musikbusiness – und Gleichberechtigung ist ein Grundrecht und im Grundgesetz verankert. Bitte helfen Sie mit, diesen nicht nur kulturell bedeutenden Schatz zu wahren. Danke!“ – Susanne Wosnitzka M.A., Augsburg (musica femina münchen e.V.)
„Weil die Geschichte leider immer noch vorwiegend von Männern geschrieben wird/wurde und deshalb „Frauenarchive“ unentbehrlich sind!“ – Jacqueline Brösicke, Magdeburg
„Weil unsere Geschichte zu oft vergessen wurde und die Welt überwiegend aus Frauen besteht. Weil ich das Patriarchat beenden will und die Frauen in allen Bereichen, so auch der Musik, immer wieder zu Gunsten von Männern in Vergessenheit geraten und nicht ausreichend bekannt & gewürdigt worden sind. Weil immer noch die Meinung besteht, Männer seien von Natur aus kreativer begabt und Frauen nur als ihre Musen gut genug.“ – anonym, Lübeck
„Wenn das Archiv nicht mehr weiter arbeiten kann, verschwinden die kreativen Leistungen von Komponistinnen und Interpretinnen wieder in der Unsichtbarkeit? und viel jahrelange, erfolgreiche Arbeit wäre mit einem Schlag vernichtet.“ – Dr. Claudia Mayr, München
„Grundsätzlich werden die Leistungen von Frauen in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen viel zu wenig dokumentiert und publiziert. Ich halte es deshalb für sehr wichtig diese Einrichtung zu erhalten.“ – Birgit Kuhn, Lauenburg
„Für so vieles wird Geld aus dem Fenster geworfen, bei der Kultur wird wieder gespart… Gerade das Thema Komponistinnen wird immer stiefmütterlich behandelt und das ist nicht zu begreifen. Und da schlummern so viele Schätze, die noch gehoben werden wollen. Clara Schumann und Fanny Mendelsohn sind nur zwei der berühmtesten Vertreterinnen, aber wer weiß schon, dass der erste namentlich bekannte Komponist der Musikgeschichte eine Frau war, nämlich Hildegard von Bingen?“ – Jon Michael Winkler, Germering
„Ich finde es grundsätzlich wichtig, Kulturgut zu fördern. Besonders aber im Bereich „Frauen und Geschichte“, denn das ist immer noch ein sträflich vernachlässigtes Thema. Da mir nunmal Musik im speziellen sehr am Herzen liegt find ich diesen Bereich besonders erhaltens und fördernswert.“ – anonym, Grevenbroich
„Ich kann mir das nur so erklären, dass es sich dabei um einen Irrtum der Verantwortlichen handelt. Irgendein unzureichend qualifizierter Mitarbeiter wird in den Förderungsetat geschaut haben, um seinem Vorgesetzten dann zu empfehlen sich von dieser einseitig ausgerichteten Einrichtung zu trennen. – „Geht ja nur um Frauen und Musik“. Das hier ist aber nicht irgendeine besonders teure Blaustrumpfbibliothek, sondern eine riesige Sammlung von unschätzbarem wissenschaftlichem Wert. Eine Institution, auf die Frankfurt stolz sein sollte.“ – Esther Glann, Genf (Schweiz)
„Weil es um den Erhalt von Geschichte geht.“ – anonym, Bielefeld
„(historische) Kulturleistungen von Frauen verschwinden – aus vielen verschiedenen „Gründen“ – viel zu oft im Nirgendwo. Endlich gab es hier mal einen Ort, an dem dieses Verschwinden aufgehalten wurde. Es ist auch fraglich, ob dieses Archiv irgendwann in ferner Zukunft, je wieder hergestellt werden kann, da das Material dannzumal in vermutlich noch schlechterem Zustand sein wird.“ – Priska Ammann, Zürich (Schweiz)
„sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte RätInnen der Stadt Frankfurt, in Zeiten der Frauenförderung und der großen Erkenntnisse dass und wie Musik ALLE IhrerBürger von jung bis Alt bildet wäre die Weiterförderung des Archiv ein kleiner aber sehr wichtiger Betrag gegen die Verflachung des Bildungsangebots. Besten Dank“ – Brigitte Henning, München
„daß man bei so etwas noch fragt! Die mühsame Aufarbeitung der Geschichte der anderen Hälfte der Menschheit ist lange genug verzögert worden und darf nicht gestoppt werden.“ – Dr. Annette Otterstedt, Berlin
„Mir ist es wichtig, dass die Werke von Frauen früherer Jahrhunderte zugänglich gemacht werden können. Ich finde, musikalisches Können von Frauen wurde über Jahrhunderte verdrängt und nicht für wichtig genommen. Den anderen Ansatz von Frauen und die weibliche Interpretation von Musik kann für die Musikwelt nur bereichernd sein. Außerdem sind diese Frauen auch Vorbild für uns Frauen heute, wie sie trotz Männerherrschaft in Kunst und Wissenschaft ihrer eigenen Begabung und Leidenschaft gefolgt sind.“ – Annelies Wonner, Waltenhofen
„Weil ich weiß, wie wertvoll dieses Archiv für unsere Musikarbeit ist!“ – anonym, Wessobrunn
„women and music is an archive that needs support and protection“ – anonym, USA
„… ein archiv wie dieses ist dringend nötig! es muss unbedingt erhalten werden. …“ – Sylvia Hinz, Berlin
„Es ist extrem traurig und sehr beleidigend, äußerst unfair und gänzlich unverständlich, warum die Frauen durch die Jahrhunderte mit ihren Kompositionen und ihrer Musikalität unter den grauen Teppich männlicher Überheblichkeit (nämlich über die Frauen) gekehrt wurden und werden. Deshalb: das Archiv muss bleiben!“ – Barbara Milde, Hamburg
„Das Archiv steht für die Erhaltung eines bedeutenden Kulturerbes. Es ist unfassbar, dass eine Petition für den weiteren Erhalt dieses Erbes überhaupt nötig ist.“ – Silvia Gäbel-Momber, Berlin
„Frauen stellen über die Hälfte der Bevölkerung. Kompositionen von Frauen werden aber kaum öffentlich aufgeführt, obwohl es Komponistinnen immer gegeben hat. Ich möchte gern bewirken, dass es mehr Konzerte mit Werken von Komponistinnen gibt. Dafür ist das Archiv Frau und Musik sicher unabdingbar.“ – Dagmar Birgit Ziegler, Tübingen
„This is a vital and very important resource for the entire world. Please don’t cut it’s funding.“ – Kate Moore, Ep
„Weil ich sonst Angst hätte, dass Musik wie z.B. von Clara Schumann in Vergessenheit gerät, nur weil die Musikschaffende vielleicht gerade nicht so angesagt oder bekannt ist.“ – Wilfried Niederkrüger, Bielefeld
„Da ich selber Musik mache und weiß wie schwer es BerufsmusikerInnen und KomponistInnen haben, finde ich das eine Sauerei, wenn solche Archive verschwinden. Eher soll die Regierung die GEMA auflösen,dielebende Musik und Kultur zerstört und aussaugt!“ – Britta Höckh, Rottenburg
„weil Musik wichtig ist !“ – Klaus Woerner, Stuttgart
„Die Sichtbarkeit und Dokumentation von Frauen auch und gerade in der Musik ist nach wie vor zu wenig gefördert, zählt aber mit zur weiteren wichtigen Schritten im Zuge von Gleichbehandlung von Frau und Mann.“ – Annette Wolff, München
„Als Chorsängerin habe ich schon mehrfach mit großem Interesse und Freude an Komponistinnen-Projekten mitgewirkt, deren Realisierung auch mit Hilfe von Archiv Frau und Musik zustande kam. Es darf nicht sein, dass das einzige Archiv zu diesem Thema von Schließung bedroht ist.“ – Iris Sayah-Schramm, München
„Die Kraft der Göttinnen, der weibliche Aspekt der Jetzt-Zeit, wird immer stärker gefordert und wird bald die Führung in allen Lebensbereichen auf Erden übernehmen, um den Wandel der Neuen Zeit durchzusetzen. In der Musik sowie überhaubt in der Kunst ist der weibliche Aspekt der Dualität die führende Kraft.“ – anonym, Günthersleben-Wechmar
„Vrouwen in de muziek is een nog altijd onderbelicht en nog onvoldoende in kaart gebracht gebied. Ieder initiatief hiertoe verdient ondersteuning.“ – Jurjaan Snelleman, Utrecht (Niederlande)
„Als Journalist und Chefredakteur der Luxemburger Musikzeitschrift Pizzicato bin ich sehr daran interessiert, dass dieses Archiv weiterbesteht. Wer es jetzt durch Subventionsstreichung in Gefahr bringt, zeigt, dass er nie verstanden hat, warum er jahrelang Geld gegeben hat, und mehr noch, er bringt seine eigenen Investitionen in Gefahr. Ich werde daher auch international über dieses skandalöse Vorgehen berichten und auf unserer Homepage einen Link zu Ihrer Petition herstellen.“ – Rémy Franck, Luxembourg (Luxembourg)
„Seltene Kompositionen, vor allem Einzelstücke, egal von wem, müssen erhalten und zugänglich gemacht werden!“ – Andreas Benz, Neckarsulm
„Während des Studiums habe ich das Archiv kennengelernt. So eine Institution brauchen wir in dieser Gesellschaft unbedingt!“ – Frederika Tsai, Trier
„Weil Frauen in der Musik nicht erneut vergessen werden dürfen.“ – Margot Müller, Frankfurt/Main
„Falsch gespart!“ – Linn Poppe, München
„Hier zeigt sich mal wieder ,dass im kulturerellen Bereich, dazu noch in Frauenforschung gespart wird. Meines Erachtens genau an der falschen Stelle! Ich finde das sollte vom Bund getragen werden!“ – Beate Heinzmann, Lüneburg
„Mich ärgert, dass Kulturförderung immer zuerst dem Sparzwang zum Opfer fällt anstatt unsere anderen üppigen Standards, wie z.B. aufwändig zu pflegende öffentliche Blumenrabatten, Protzbauten der öffentlichen Hand und dergleichen mehr.“ – Dr. Brigitte Reuther, Bad Waldsee
„Würde solch eine einmalige Materialsammlung mit der bisher erbrachten Arbeit eingestellt wäre sie unwiderruflich verloren.“ – Christine Forster, Schwaigheim
„Kunst und Kunstgeschichte machen nicht nur MÄNNER!“ – Bernhard Haßler, Clausen
„Weil ich sehr interessiert daran bin.“ – Juliane Wahl, Karlsruhe
„Als Leiterin der Frauenakademie an der Ulmer Volkshochschule setze ich mich sehr dafür ein, dass sowohl Dozentinnen als auch Studierende weiterhin auf dieses Archiv und seine wichtige Forschungsarbeit zurückgreifen können. Das Fach Frau und Musik wird bei uns seit Jahren unterrichtet und erfreut sich großer Beliebtheit.“ – Gesa Krauss, Ulm
„Die Forschung und die MusikerInnen brauchen dringend diese Archivarbeit. Es wurde schon so viel dadurch angestoßen, und das muss so weitergehen können.“ – Barbara Straub, Stuttgart
„Und wieder sollen Frauen und Gleichstellungsprojekte die Zeche zahlen! Ein Skandal! Die Förderung solcher wichtigen Einrichtungen wie das Archiv Frau und Musik sollte keine freiwillige, sondern eine MUSS-Aufgabe sein, sonst bleibt die geschlechtergerechte Gesellschaft ein Wunschtraum.“ – anonym, Leipzig
„…die Kulturdemontage geht trotz schaumiger Sonntagsreden immer weiter. Welche Politikerin, welcher Politiker, welche Partei ist überhaupt noch glaubwürdig?“ – Theo Geißler, Regensburg
„Die Archivierung sichert den Datenbestand auch für künftige Generationen ermöglicht Forschungsarbeiten zu diesen gesellschaftspolitisch wichtigen Thema.“ – Tasos Zembylas, Wien (Österreich)
„Für die Kultur und Frauengeschichte von unsagbarem Wert.“ – Claudia Oberst, Fürth
„Weil die Musik von Komponistinnen immer noch weitgehend unerhört bleibt! Und dies ganz besonders, was die vergangenen Jahrhunderte und den öffentlich geförderten Musikbetrieb angeht.“ – Maija Müller, Nürtingen
 „Wenn man bedenkt, daß noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem hochindustrialisierten Land wie der Bundesrepublik Deutschland es Frauen nicht ohne Genehmigung des Ehemannes gestattet war zu arbeiten, so haben wir in Bezug auf die Anerkennung der Leistungen und Leistungsfähigkeit von Frauen noch sehr viel aufzuarbeiten. Insofern ist ein Archiv, was auf diesem speziellen Gebiet der Musik, ohne das kaum jemand zu leben vermag, dies schon begonnen hat, von eminenter Wichtigkeit. Kontinuität ist lebenserhaltend; also darf es keine Unterbrechung der Forschung geben.“ – Helma Groll, Magdeburg
„Die Beendigung des international bedeutendsten Archivs wäre ein barbarisches Vorgehen sowie ein Zeichen krimineller Ahnungslosigkeit hinsichtlich der Frauenmusikgeschichte. Wie kommen Personen. die eine solche Entscheidung fällen, zu ihrem Amt???“ – Renate Lettenbauer, München (musica femina münchen e.V.)
„Der untere Kommentar aus der Wikipedia Veröffentlichung zu diesem Archiv macht noch einmal deutlich, dass dieses Archiv unbedingt aus öffentlichen Geldern zu Fördern und weiterhin auch öffentlich zugänglich bleiben sollte. Der Bestand des Archivs umfasst Kompositionen und künstlerische Nachlässe von Musikerinnen, Zeitungsartikel, Broschüren, Sekundärliteratur, Bildmaterial und Tonträger sowie Facharbeiten über Musikerinnen und Komponistinnen. Das Archiv konnte unter anderem die Nachlässe von Felicitas Kukuck (1914?2001) und Silvia Leonor Alvarez de la Fuente (1953?2004) übernehmen. 2001 kam die umfangreiche Sammlung des Münchner Vereins musica femina münchen – das Komponistinnen-Archiv München – als Schenkung ins Archiv Frau und Musik. Zum weiteren Bestand des Frankfurter Archivs gehören ein umfangreicher Fundus an Erstdrucken und handschriftlichen Briefen Clara Schumanns. Insgesamt umfasst das Archiv Werke von über 1800 Komponistinnen vom 9. bis zum 21. Jahrhundert.“ – Neef Marion, Berlin
„Sehr enttäuschend !!!“ – Christa Olivier, Basel (Schweiz)
„Weil alles wertvolle Kulturgut bewahrt werden muss und bedeutende Frauen in der Geschichte nicht selten übergangen werden.“ – anonym, Wiesbaden
„Humaner Geist und Schöpferkraft, ihr Wert, Wertschätzung, Achtung und Entwicklung kann nicht vom jeweiligen Stellenwert der Geschlechter in unseren Gesellschaften abhängen.“ – Ingrid Kilfitt, Amerang
„Kulturelle Institutionen sind grundsätzlich zu unterstützen – global! Gegengewicht zu Materialismus und Oberflächlichkeit. Das liegt den Frauen näher!?“ – Stephanie Rey, Luzern (Schweiz)
„Dieses Archiv muss unbedingt erhalten bleiben und das Weiterbetreiben muss ermöglicht werden.“ – Ellen Hünigen-Schmidt, Berlin
„Die Komponistengeschichte wurde historisch bislang von Männern geschrieben wurde, die Musik von Komponistinnen ist kaum zu hören. Entweder ist also die musikalische Kreativität von Männern von Natur aus viel größer ist als die von Frauen – oder es schlummern wunderschöne Musikstücke in der Vergessenheit. Es wird Frankfurt sicher Ehre und Lobpreis der Nachwelt eintragen, als Gründermutter der Schatzsuche zu gelten!“ – anonym, Karlsruhe
„Der Vollständigkeit halber… – Diese Art Petition ist dann erst obsolet, wenn Männer wie Frauen sie zu ungefähr gleichen Teilen unterschreiben.“ – anonym, München
„Diese wertvolle Institution und ihre für unsere Gesellschaft und unsere Kultur super wichtigen Forschungsergebnisse soll unbedingt weiter auf hohem Niveau arbeiten können.“ – Sigrid Werner, Berlin
„Die Schliessung von kulturellen und sozialen Einrichtungen ist für den Bildungssektor kontraproduktiv. In einem reichen Land wie Deutschland sollten nicht nur marktwirtschaftlich effiziente, sondern auch kulturelle Institutionen gefördert werden.“ – Leonore Horn, München
„Weil Komponistinnen in unserem Musikleben eine viel zu untergeordnete Stelle einnehmen und wir als Musiker und aber auch die Bevölkerung viel viel mehr dagegen tun müssen.“ – Reinhard Kluth, Tübingen
„Kultur von Frauen soll gefördert werden genauso wie die Kultur von Männern. Da dies weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart so ist, braucht es Einrichtungen wie diese. Unsere Erinnerung darf nicht zensiert werden.“ – Elke Amberg, München
„Die Werke von Frauen in unserer Geschichte wurden leider bislang fast durchgängig negiert oder vergessen, es gab keine Lobby für die Arbeiten herausragender Künstlerinnen. So fehlen heute unserem Frauenselbstbild und unserer Gesellschaft im Gesamten die Bilder und Biografien dieser großen beispielhaften Persönlichkeiten für unser Weibliches Bewusstsein. Wir müssen alles Erdenkliche tun, um die fehlenden Anteile unseres geschichtlichen Kulturwissens zu finden, zu erhalten, zu publizieren und somit in unser Bewusstsein aufzunehmen, wenn wir als Gesellschaft ganz werden wollen. Unsere Kultur wird/wurde nicht ausschließlich von den Werken großer Männer geschaffen sondern genauso von den Begabungen und Werken großer Frauenpersönlichkeiten. Bedauerlicherweise liegen diese Schätze zu einem großen Teil bislang im Schatten. Als moderne, demokratische Gesellschaft ist es nicht weiter zeitgemäß, die traditionelle Vorgehensweise: Nichtnennung, Ignoranz, Verleumdung, Aneignung durch männliche prominentere Namen,…fortzuführen. Es zeichnet unsere Gesellschaft als geistig entwickelt und menschenfreundlich aus, wenn wir zunehmend die weibliche Hälfte unserer Bevölkerung in all ihren historischen Leistungen würdigen.“ – Mechthild Auf Dem Berge, Bramsche
„Die Musikwissenschft und -Forschung hat Musik von Frauen seit jeher zu stark benachteiligt oder sogar negiert oder totgeschwiegen. Das darf nicht wieder passieren.“ – Else Shamel, Bad Grönenbach
„Für das Gemeinwohl unserer Gesellschaft ist es wichtig, dass die Ebenbürtigkeit der Geschlechter weiterhin ausbalanciert wird…das wäre Sparen am falschen Ort!“ – Gertrud Rudhart, München
„Ich halte es generell für wichtig, unser kulturelles Gedächtnis – und das sind in erster Linie Bibliotheken – zu erhalten und zu pflegen; und das erst recht, wenn es sich dabei um so eine einmalige Sammlung wie „Frau und Musik“ handelt, ein Thema, das wir Männer in der Vergangenheit doch allzu stiefmütterlich behandelt haben.“ – Jörg Sander, Freudenstadt
„Musik und seine Archivesollten unterstützt werden. Wir können doch nicht alles deutsche Kulturgut untergehen lassen“ – Doris Mentrup, Taufkirchen
„Es ist unerlässlich, dass diese Einrichtung erhalten bleibt.“ – Hera Rauch, München
„Weil Frauen in der Geschichtsschreibung verleugnet werden“ – anonym, Kassel
„Frauen müssen sichtbar bleiben, in all Ihrem Schaffen“ – Ines Schäfer, Wiesbaden
„Gleichstellung passiert leider an gewissen Stellen nicht von allein, weil vorhandene (männliche) Netzwerke sehr stark sind. Männer haben sich dadurch ihre eigene Quote gesichert. Mir geht es um Fairness – Gerechtigkeit ist ein anderes Thema…“ – Patrizia Haucke, Hohenbrunn
„bin Musikerin.“ – Rose Bihler Shah, München
„bitte erhalten Sie dieses wertvolle Kulturgut!“ – anonym, München
„Frauen sind die erwachsene Hälfte der Geschichte der Welt. Es ist sehr wichtig, ihre Zeugnisse zu kennen und zu Tage zu fördern, um die Weltgeschichte anzusehen. Da sie in vielen Regionen immer noch drastischen Repressalien ausgesetzt sind, ist es wichtig, dort, wo die Entwicklung schon der puren Not entgangen ist, den nächsten Schritt zu gehen: Frauen als Kulturstifterinnen auch einen ernsthaften Platz zuzugestehen. Dies geht nur über Forschung. Solch ein Archiv ist sehr viel Wert. Goethe: Was Du ererbt von Deinen Vätern (auch das Erbe der Mütter zählt), ergreif es um es zu besitzen.“ – anonym, Friedrichshafen
„Musikerinnen stehen zu oft im Hintergrund; hier gibt es ein Archiv, das es zu erhalten gilt.“ – Victoria Knopp, Frankfurt/Main
„Kulturgüter dürfen nicht verloren gehen!“ – Walther Kuthe, Saldenburg
„Weil es für meine Freundin Silke Aichhorn wichtig ist!“ – Michael James, München [was für eine hübsche Liebeserklärung! Anm. d. Red.]
„Es gibt weltweit nichts Vergleichbares. Und wenn dieses einmalige und bedeutende Archiv nicht mehr genutzt und belebt werden kann, bedeutet das ein kulturelle Verarmung. Das kann und darf nicht sein!“ – Uschi Madeisky, Tony-Sender-Preisträgerin
„Selbst musikwissenschaftlich interessiert Für Kulturförderung!“ – anonym, Hannover
„Frauenförderung!“ – Edith Joost-Gehren, Erding
„Musik ist Balsam für die Seele. Die Entdeckung und Bekanntmachung musikalischer Werke bringt Freude und Bereicherung für alle Menschen, die an Musik interessiert sind oder vielleicht auch nur zufällig mit ihr in Kontakt kommen. Und es gibt noch so viel zu entdecken – wir sind gespannt auf die neu zu hörenden musikalischen Werke!“ – Roswitha Siegl, München
„Es geht uns in Deutschland an Musikkultur verloren, wenn das Archiv nicht weiter gepflegt wird.“ – Jochen Brücher (Weinstadt)
„Als einziges Archiv dieser Art weltweit ist es unverzichtbar!“ – Matthias Kutz, München
„Diese wertvolle Institution und ihre für unsere Gesellschaft und unsere Kultur super wichtigen Forschungsergebnisse soll unbedingt weiter auf hohem Niveau arbeiten können.“ – Sigrid Werner, Berlin
„Die Schliessung von kulturellen und sozialen Einrichtungen ist für den Bildungssektor kontraproduktiv. In einem reichen Land wie Deutschland sollten nicht nur marktwirtschaftlich effiziente, sondern auch kulturelle Institutionen gefördert werden.“ – Leonore Horn, München
„Sparen an Waffen finde ich sinnvoller!“ – anonym, München
„In Zeiten wie diesen gilt es jedem Rückschritt in Sachen Geschlechterpolitik entgegenzutreten“ – Dr. Max Preglau, Innsbruck (Österreich)
„Gender ist – leider – immer noch ein wichtiges Thema in Kunst, Kultur, Gesellschaft. Das Archiv kann hierzu wichtige Arbeit leisten.“ – Klaus Rieser, Graz (Österreich)
„Frauen mit ihren vielfältigen Begabungen in der Musik dürfen nicht wieder un-sichtbar gemacht werden.“ – Johanna Beyer-Brüggemann (München)
„Die Musik von Frauen der letzten Jahrhunderte darf nicht in Vergessenheit geraten!“ – anonym, Krailing
„Jahrelange Forschungsarbeit von vielen verdienstvollen WissenschafterInnen, KünstlerInnen und engagierten Menschen, die oft unter ehrenamtlichen Bedingungen gearbeitet haben, wird damit nach Jahrzehnten wieder zunichte gemacht. Geistige Arbeit gehört in unserer Gesellschaft nicht nur mit Worten gewürdigt, sondern auch mit finanzieller Leistung unterstützt.“ – Dr. Ursula Simek, Haslau/Donau (Österreich)
„weil mir daran gelegen ist, dass die Musik von Frauen heute nicht wieder im Öffentlichen unter den Tisch fällt.“ – Ursula Pöppinghaus, Holzkirchen
„Da ich fast von Anfang an Mitglied im Verein „Internationales Archiv Frau und Musik e. V.“ war (zu Beginn noch in Kassel) und an der Tatsache, daß das Archiv dann unter die Auspizien der Universität Frakfurt am Main gestellt wurde, nicht unbeträchtlichen Anteil hatte (ich war mit dem damaligen Kulturdezernent Hans Bernhard Nordhoff und seiner Familie gut befreundet), bin ich sehr daran interessiert, daß die Förderung des Vereins unbedingt aufrechterhalten wird! Er ist ein „Schmuckstück“ für Frankfurts Kultur!!“ – Margaret Minker-Scorzelli, Mühldorf/Inn
„Ich halte dieses Archiv für eine Errungensschaft der Frauenbewegung. Die Schließung würde bedeuten, dass wichtige Belege von Frauen-Kreativität wieder unsichtbar werden, von der Stadt Frankfurt als unbedeutend eingestuft werden.“ – Gudrun Nositschka, Mechernich
„keine sparpolitik im bereich der frauen-,politik, -kunst, -kultur-, -geschichtsschreibung, usw…nicht schon wieder“ – Gabriele Bargehr, Wien (Österreich)
„Weil ich weiß, wieviel Arbeit, Mühe und Kampf hinter allem steckt, was mit Bildung, Berufen und allgemeinen Verbesserungen für Frauen zu tun hatte und hat! Frauen leisteten und leisten immer noch viel zu viel Arbeit unsichtbar und umsonst. Viele Erungenschaften hinsichtlich Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die sich konservative Parteien heute auf ihr Banner schreiben oder die jüngere Menschen für selbstverständlich halten, wurden mühsam von feministischen (für mich eine Selbstverständlichkeit – heute quasi ein Unwort) Frauen erkämpft!“ – Gabriele Nutz, Fürth
 Auch die Schweizer Musikzeitung/Revue Musicale Suisse empört sich!
„weltweit einmalige Einrichtung“ – Helmut Roth, Geisenheim
„Das Archiv ist unser Gedächtnis!“ – Doris Carstensen, Wien (Österreich)
„Es wird viel Neues zu Tage gefördert, das das Musikspektrum ergänzt, insbesondere viele unterdrückte weibliche Komponisten.“ – Mathias Landgraf, Friedrichshafen
„Weil ich glaube, daß ein Archiv Zugang zu Wissen bedeutet. So etwas darf nicht unüberlegt gelöscht werden. Das bedeutet eine Nichtachtung der vielen Frauen, aus deren Arbeit sich dieses Archiv zusammensetzt.“ – Christa Sulzberger, München
„Es ist wichtig gute Musik sicher zu verwahren, egal von wem sie geschrieben wurde!“ – anonym, Schorndorf
„Weil es wichtig ist, dass die Geschichte von Frauen, in diesem Fall Musikerinnen, erforscht und bewahrt werden kann. Staatliche Institutionen tun dies in der Regel nicht. Zu viele Jahrhunderte wurden die Leistungen von Frauen verschwiegen. Es ist ein Teil unserer gesamten Geschichte.“ – Dr. Mechthilde Vahsen, Düsseldorf
„Gleichberechtigung!!“ – anonym, See
„Weil ich selbst jetzt kaum Musik von musikschaffenden Frauen zu hören bekomme, und das sehr gerne selbstverständlich möchte“ – Gabriele Kapp, Unterensingen
„Damit Frauen in der Musik gehört werden.“ – Ursula Prasch, Zeitlarn
„Das Archiv ist wichtig und notwendig – erfahrungsgemäß wird diese Arbeit nicht von der Allgemeinheit übernommen. Außerdem stärkt diese Einrichtung Mädchen und Frauen – indiskutabel relevant angesichts weiterhin vorherrschender Daten, die große Benachteiligungen belegen.“ – anonym, Wien (Österreich)
„weil die Berücksichtigung von Frauen in tradiertem Forschungsverständnis noch immer zu kurz kommt.“ – Bärbel Bebensee, Nürnberg
„Weil fast immer nur von Männern als großartigen Komponisten zu hören ist, dabei gibt es auch großartige Komponistinnen! Diesen geballt Gehör zu verschaffen, ist wichtig! Deshalb: Das Archiv „Frau und Musik“ darf AUF KEINEN FALL dem Rotstift zum Opfer fallen! Auf K E I N E N F A L L ! ! !“ – anonym, Schorndorf
„Ich bin selbst eine musikschaffende Frau (Sängerin und Geigenbauerin) und profitiere von der Arbeit des Archivs.“ – Vera Frey, Velbert
„WEIL ICH DIESES ANLIEGEN ALS SEHR WICHTIG BETRACHTE“ – anonym, München
„Bin selber eine Frau!“ – anonym, Berlin
„Ich habe die Leiterin des Archivs vor vielen Jahren im Zug kennen gelernt und bin total begeistert von ihrer Arbeit und auch von dem Archiv. Frauen gehen so sehr unter in der Geschichtsschreibung und sind doch ienfalls immer noch die ersten, die auch Kinder an Musik heranführen. Frauen und Musik sollte man nicht trennen und ebenfalls nicht das Archiv schließen.“ – Beate Augustin, Hildesheim
„Frauen als Kunstschaffende möchte ich sichtbar und erforschbar wissen!“ – Katharina Iseler, Bad Windsheim
„ich unterstütze die aussagen der Mitarbeiterinnen des Archivs.“ – anonym, Waiblingen
„weil ich in meinem Leben selbst so viel Ungerechtigkeit erlebt habe (geb.1939)“ – Elke Mey-Andresen, Oldenburg
„Eine Möglichkeit, wichtige Frauenprojekte für Interessierte zu iunterstützen.“ – Eveline Liegel, Regensburg
„Uns Frauen, (auch den Männern) sind noch lange nicht alle Frauen aus der Musikgeschichte bekannt. Wir kennen nur Werke von sehr wenigen von ihnen. Schon soll uns der mühsam gewonnene Boden der Kenntnisse unter den Füßen weggezogen werden. Wir bitten Sie, die für uns so wichtige Arbeit der Spurensuche weiterhin in ausreichendem Maße zu fördern. Die Gleichstellung der Frau in der Musik ist bei weitem nicht erreicht.“ – Rotraut Grashey, Fürth
„Komponistinnen werden in der Öffentlichkeit noch immer zu wenig wahrgenommen. Diese Arbeit muss fortgeführt werden. Die bisher geleistete Arbeit darf nicht umsonst gewesen sein.“ – Anne Munding, Pfullingen
„Die Dokumentation von künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen von Frauen, ob nun Musik oder Literatur, ist immer noch nicht gleichberechtigt repräsentiert. Darunter leidet auch deren öffentliche Wahrnehmung.“ – Dietmar Hillebrandt, Hemmingen
„Ich bin Musiklehrerin und bin natürlich mit verantwortlich für die Gleichstellung von Musikerinnen, insbesondere Komponistinnen.“ – Ingeborg Sievers, Norderstedt
„weil ein einzigsrtiges Archiv geschützt wird“ – Rose Kaiser, München
„Weil sonst ein wertvoller Teil der Musikgeschichte verloren geht.“ – anonym, Marburg
„Weil ich auch eine Frau bin.“ – Cornelia Conrad, Winterbach
„Komponistinnen und Musikerinnen überhaupt sind – jenseits von der Bewunderung für Sexidole und ein paar Rock-Jazz-Größen – viel zu wenig präsent im kulturellen Leben. Deshalb ist so eine Dokumentationsstelle eminent wichtig!“ – Ingrid Suprayan, Tübingen
„Weil die Errungenschaften von Frauen als Musikerinnen und Komponistinnen eh ein Nischendasein fristen und besonderer Förderung bedürfen.“ – anonym, München
„Das Archiv ist für Musiker_innen unverzichtbarer Bestandteil des Arbeitens!! Es wäre ein katastrophaler Rückschritt und einer der Gleichstellung verpflichteten Kulturgesellschaft unwürdig die Förderungen zu kürzen oder gar einzustellen. Haben wir doch gerade in der Musik noch immer mit einer gnadenlos männlich dominierten Kulturszene zu kämpfen.“ – Edda Breit, Wien (Österreich)
„Musikerinnen und ihre Werke muss mit dem gleichen Maßstab behandelt werden wie die männlichen Kollegen. In welchem Jahrhundert leben wir denn, dass das noch eine Diskussion darstellt….“ – anonym, Stuttgart
„Ich habe mir alles durchgelesen und finde, dass diese Stück Kultur nicht einfach verschwinden darf. Es ist es wert, unterstützt zu werden.“ – Hiltrud Rau, Wittlich
„Damit sie nachvollziehbar bleibt und wichtig ist.“ – Theresa Wittal, München
„Musikschaffende Frauen brauchen jede Art der Unterstützung!“ – Anja Marcon, Stuttgart
„weil sonst Kulturschätze verloren zu gehen drohen!“ – Dr. Gutmann Habig, Langen
„erlebte Geschichte ist wie das Wurzelwerk eines Baums. Wird es gekappt und verkümmert, treibt der Baum keine Blüten mehr….“ – Dietlinde Kunat, Nürnberg
„Nachdem in Köln schon das Stadtarchiv nicht mehr existiert und es viele Jahre dauern wird, bis einige Bücher wieder zugänglich sind, sollte dieses Archiv für Musik auf jeden Fall weiterexistieren. Das sind wir unserer Nachwelt schuldig, denn wir sind das Volk der Dichter und Dichterinnen und der Musiker und Musikerinnen.“ – Elisabeth Hörsch, Bonn
„Durch die Auflösung der Sammlung entzieht man denen, die die Sammlung aufgebaut haben und den Frauen, die ihren Beitrag zur Musik geleistet haben, komplett die Wertschätzung. Das darf nicht sein.“ – Beate Bröstl, München
„Archive sind das Gedächtnis der Menschheit. Menschen, die Ihrer Spezies das Gedächtnis entziehen, handeln – vorsichtig ausgedrückt – fahrlässig.“ – Betram Schattel, Kirchheim
„Von Hildegard von Bingen an ist die Musikgeschichte auf dem weiblichen Auge weitgehend blind gewesen. Das Erforschen und Archivieren dieser Seite muss weiterhin gefördert werden.“ – Hans Peter Braun, Stiftsmusikdirektor Tübingen
„Weltkulturerhalt, geschichtliche und gesellschaftliche Bedeutung, Musik verbindet Menschen und Völker.“ – Dieter Ströle, Penzing
„Der Unterhalt des Archivs bedeutet Wertschätzung kultureller Leistung von Frauen. Das ist Grund genug, es zu bewahren“ – Ulrike Striebel, Reutlingen
„Lack of funds does not have to mean we destroy cultural forms or the ability to have access to them These are treasures we have to look after.“ – ZubinNur Westrik, Arnheim (Niederlande)
„Es ist und bleibt wichtig, dass über Frauen als Künstlerinnen geforscht und archiviert wird… für die erfolgreiche Identität der Frauen ist es wichtig gute Vorbilder zu haben“ – Edeltraud Clemens, Braunschweig
„Weil diese Art von Archiven wichtig sind und unterstütz werden müssen!“ – Ingeborg Bannier, Berlin
„Weil Frauen in der Kunst immer benachteiligt wurden und werden, daher dürfen diese Errungenschaften nicht weggespart werden!“ – Gisela Schneider, Stuttgart
„GEDOC“ – Gisela Dombrowski, Berlin
„Würde mich über Arbeiten zu den Schlesinger Skalen freuen“ – Inge Hock, Hannover
„für die Nachwelt wichtig“ – Cornelia Zeul, Offenbach
„Die weibliche Seite der Musikgeschichte soll weiterhin durch die Arbeit dieses Archivs gestärkt werden.“ – anonym, Berlin
„Frankfurt ist ein kulturelles Schwergewicht. Keine andere Stadt in Deutschland wendet pro Kopf mehr für kulturelle Einrichtungen auf als Frankfurt. Das muss auch so bleiben.“(OB Peter Feldmann, SPD, auf seiner Webseite) Ja! Und das muss auch für das „Archiv Frau und Musik in Frankfurt/Main“ gelten, denn hier wäre am falschen Ende gespart.“ – Thomas Thibaut, Stuttgart
„Es leuchtet mir ein, dass es wichtig ist, sich für die Bewahrung der Musik von Frauen einzusetzen, die ansonsten wahrscheinlich eher unter den Tisch fiele – abgesehen von einzelnen prominenten Frauen.“ – Susanne Roether, Frankfurt/Main
„Das Musikarchiv ist das einzige Archiv dieser Art in der Bundesrepublik und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Thema „Frauen in der Musik“.“ – Wolf-Dietrich Hörle, Remscheid
„Es handelt sich um eine international bedeutende, singuläre Einrichtung, die seit vielen Jahren die unabdingbar notwendige Forschungs- und Verbreitungsarbeit über/für Musik von Frauen (Komponistinnen) leistet. Eine Einstellung der Arbeit dieser Einrichtung würde die noch immer (leider) höchst relevante Horizonterweiterung extrem stark beeinträchtigen und eine geistige, wissenschaftliche und gesellschaftliche Bankrotterklärung seitens der Stadt und ihrer EntscheidungsträgerInnen darstellen.“ – Manfred Müssauer, Haslau/Donau
„Das einzige archiv, das Musik von Frauen archiviert- es muss bleiben. Es gab ja nicht nur haydn, Händel, und all die anderen Männer.“ – Heidi Reetmeyer, Leinfelden-Echterdingen
„Das Kulturgut gehört mit zum Kostbarsten, das es zu erhalten gilt. Frauen kamen in vielen Bereichen – besonders aber in der Musik und Kunstwelt – eher selten vor oder hatten es schwer sich durchzusetzen. Daher ist der Erhalt des Archivs und die damit verbundene Arbeit besonders bedeutsam. Frauen sind auch heute noch in vielen Bereichen benachteiligt und müssen gefördert und gestärkt werden.“ – Ulrike Puls, Wedel
„Weil ich der Meinung bin, dass Frauen in der Musikgeschichte immer noch nicht in ausreichendem und ihnen durchaus zustehendem Maß Beachtung finden.“ – anonym, Rosengarten
„Musik ist immer vom Aussterben bedroht, wenn sie nicht dem „Mainstream“ entspricht und staendig sowieso in den Charts gespielt wird.“ – Henriette Rauch, Schopfheim
„Viel Erfolg und es ist sehr wichtig das es klappt!!!“ – Rosa Maria Schmölz, Kempten
„es wird immer noch und wieder deutlich, das patriarchat mit seinem dazu gehörigen neoliberalen kapitalismus fördert die aufwertung „des mannes“ als alphamenschen und gibt den großartigen schöpfungen von frauen das nachsehen. das ist der versuch, der geschichtsfälschung!“ – Hilke Ruyter, Rosenheim
„Ich wünsche die Unterstützung des Archivs, weil es ein meist unerfüllter Traum vieler Frauen war, nicht nur im Schatten der Komponisten – oft ihrer eigenen Angehörigen – zu stehen, sondern auch gehört, gespielt und anerkannt zu werden. Ich unterstütze jede Aktion, die ihnen diesen Traum erfüllt.“ – Heike Tetzner, Augsburg
„Dieses einzigartige Archiv sollte weiterhin zugänglich bleiben und dies ist nur möglich, wenn entsprechende Gelder dafür zur Verfügung gestellt werden.“ – anonym, Goslar
„Ich bin selbst professionelle Musikerin und beschäftige mich schon viele Jahre intensiv mit dem Schaffen von Komponistinnen.“ – anonym, Tettnang
„Gerade weil Musikerinnen lange im Schatten ihrer Brüder / Ehemänner tätig waren ist es unsere Pflicht, ihnen den Stellenwert zu geben, den sie verdienen.“ – anonym, Berlin
„Als Dipl.-Bibliothekarin weiß ich, wie wichtig öffentlich zugängliche Quellen sind – vielen Menschen ist das nicht klar. Solche Archive sind unser Gedächtnis – kein Internet kann sie ersetzen. Und sie müssen gepflegt und benutzbar gemacht werden. Wenn hier so etwa Einmaliges existiert, wäre es eine Schande, es aufzugeben – allerdings könnte die Finanzierung vielleicht auf noch mehr Schultern verteilt werden, auch wenn es dann komplizierter wird. Eigentlich wäre es auch eine Sache für einen Bundeshaushalt. Hier zeigt sich wieder einmal der Nachteil der Kulturhoheit der Länder.“ – Marlene Hammann, Mainz
„Wie im Text beschrieben. Dieser Meinung schließe ich mich an.“ – Martina Müller, Augsburg
„weil Musik von Frauen unser Erbe ist“ – Ulrike Braun, Laufersweiler
„Das Archiv leistet höchst wertvolle Arbeit, die in dieser Form im deutschsprachigen Raum NIRGENDWO anders existiert. Der Bestand muss unbedingt garantiert werden!“ – Cordula Bösze, Wien (Österreich)
„Musik ist wichtig! Noten sind wichtig! Archive sind wichtig! Räume sind wichtig! Kunst ist wichtig!“ – Ingrid Rauchfuß, München
„Die Forschung in dem Bereich Frau und Musik ist besonders förderungswürdig, da Frauen wahrscheinlich über Jahrhunderte hinweg im wahrsten Sinne des Wortes kein oder wenig Gehör gefunden -bzw. bekommen haben für ihre musikalische Schaffenskraft und -Möglichkeiten. Dort gibt es sicher viel zu entdecken, was unsere musikalische Welt bereichern könnte bzw. wird.“ – Dr. Gertrud Harig, Berlin
„….weil ich eine wissenschaftliche Institution, die sich mit dem Thema der Rolle der Frauen in der Musik beschäftigt, auch im 21.Jhdt. noch für sehr wichtig halte.“ – Andrea Breyer-Bartsch, Neusäß
„. . .um zu verhindern, dass generell immer zuerst bei den Frauen gekürzt wird – oder bei Gruppen, die keine oder kaum eine Lobby haben – und weil dieses Archiv eine gesamtgesellschaftliche Geschichte und Bedeutung hat!!!“ – Marion Kress, München
„Ich halte das Institut für sehr wichtig und erhaltenswert.“ – Markus Schmitz, Wangen
„Es ist mir unklar, wieviel aktuell für „Altherrenforschung“ getan wird, nur weil schon damals die Frauen unter den Teppisch gekehrt wurden und somit in Archiven nicht so präsent sind. Das Archiv Frau und Musik war (und hoffentlich bleibt) ein schönes Beispiel, dass es auch anders geht und die Diskriminierung der letzten Jahrhunderte NICHT fortgeführt wird.“ – Maja Walloch, Mühlhausen
„Es wäre bedauerlich, wenn ein solches Institut aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwindet. Hier ist wieder einmal zu sehen, wie sehr das kulturelle Gedächtnis an lebenden Personen und Einrichtungen hängt. Der bloße Fortbestand des Archivs ist natürlich noch wichtiger. Doch bliebe er so weitest gehend unbemerkt.“ – Wolfgang Petzsch, Augsburg
„Weil ich Komponistin bin und meine Werke im Archiv hinterlegt sind und weil es um die Bewahrung eines wunderbaren, nicht wiederholbaren Kulturguts geht, das sonst verloren gehen könnte. Diese Sammlung ist einzigartig und darf nicht aufgegeben werden.“ – Hedda Seischab, Reutlingen
„Kultur braucht Förderung!“ – anonym, München
„Weil wir 1. in diesem Lande zu viel Geld für sinnlose Projekte ausgeben und 2. dieses spezielle Archiv auf jeden Fall erhalten bleiben muss.“ – Inge Pfeffer, München
„Weil ich Musiker und Komponist bin und selbst mitbekommen habe, wie wenig man noch vor 50 Jahren über Komponistinnen wusste und welchen musikalischen Schatz es dabei zu heben gibt, ganz abgesehen davon, dass die Gleichberechtigung auch dabei selbstverständlich sein sollte. Und diese Kurzsichtigkeit, wie inzwischen in allen Bereichen der Kultur über Jahre langsam gewachsene und inzwischen herausragende Einrichtungen nach und nach zerstört werden.“ – Günter Sopper, Tübingen
„Frankfurt ist eine so bedeutende Musikstadt, dass sie sich dieses Armutszeugnis nicht geben darf.“ – Berthold Meyer, Rodenbach
„Das Archiv „Frau und Musik“ ist einzigartig!! und daher unverzichtbar nicht nur für Deutschland sondern für die gesamte Musikwelt!!“ – Susanne Resch, Darmstadt
„Ich bin Feministin und es ist mir eine Herzenssache, Frauen (aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) und ihre Bedeutung (in jeder Hinsicht) sichtbar zu machen!! Das Archiv Frauen und Musik leistet in dieser Hinsicht eine unschätzbare Arbeit!“ – Cornelia Neubauer, Jena
„Ich habe das Archiv jahrelang ueber meine Mitgliedschaft im Arbeitskreis Frau und Musik gefoerdert und genutzt. Das gesammelte Wissen und Material ist zu wichtig, um weggespart zu werden.“ – anonym, 74360
„Die Musik der Frauen darf nicht einfach zerstückelt und verteilt werden, dieses kulturelle Erbe ist schützenswert.“ – Stefanie Habenicht, Jena
„Jahrzehnte mühsamer und verdienstvoller Arbeit wären im Nu hinfällig – und das Gesammelte für MusikerInnen und sonstige InteressentInnen verloren. Das darf nicht sein.“ – Cornelia Blume, Tübingen
„es würde ein großes Stück Kultur/Geschichte verloren gehen“ – Ingo Rätze, Jena
„Da ich als Pianistin selbst Werke von Frauen aufführe, (das nächste Konzert findet am 13. 10. 2013 im Münchener Gasteig, veranstaltet von der GEDOK (Gesellschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde) statt, ist es mir ein besonderes Anliegen, die Werke der Komponistinnen zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ – Prof. Sylvia Hewig-Tröscher, München
„Weil einzigartige Angebote nicht einfach durch fehlende Gelder verschwinden sollten.“ – Pamela Schmidt, Berlin
„Frauen sind die besseren Menschen“ – Thomas Sehnert, Leipzig
„weil ich nicht möchte, dass die werke von frauen wieder in vergessenheit geraten!“ – Christina Mohr, Essen
„Ich gebe als Musikerin immer wieder Konzerte, die sich mit dem Werk von Komponistinnen auseinandersetzen. (aktuell über die Beziehungen der Familien Mendelssohn und Goethe mit einem Schwerpunkt auf den Goethe-Vertonungen von Fanny Hensel (im Okober 2013 in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe als Auftrag der Goethe-Gesellschaft und der Literarischen Gesellschaft) und ein Abend über die Sängerin, Komponistin und Saloniere Pauline Viardot).In Ettlingen betreue ich eine Konzertreihe im dortigen Asamsaal, die sich jeweils zum Internationalen Frauentag einer Komponistin widmet – zuletzt Ethel Smyth, im März 2013. Das Archiv Frau und Musik ist für mich wichtige Quelle für Materialien!“ – Heike Bleckmann, Karlsruhe
„Weil ich selbst in einem Chor und Orchester spiele, in dem wir immer wieder Komponistinnen zu Gehör bringen und es manchmal schwierig ist, an Noten- und Informationsmaterial zu kommen. Dazu ist das Archiv Frau und Musik eine sehr hilfreiche Anlaufstelle, die ich nicht missen möchte.“ – Sabine Albrecht, Berlin
„Weil ich nicht möchte, dass wichtiges Kulturgut verloren geht.“ – Dr. Jutta Heise, Hannover
„Solidarität!“ – Monika Serr, Reutlingen
„Das Archiv Frau und Musik ist für die Stadt Frankfurt a. Main ein Aushängeschild, da es über die Landesgrenzen hinaus genutzt wird. Die Stadt Frankfurt sollte deshalb versuchen, ob diese Stelle nicht zum Teil durch Zuschüsse vom Bund mitfinanziert werden kann.“ – anonym, Fürstenfeldbruck
„Ich finde das Bewahren von Kultur in dieser so schnelllebigen zeit außerordentlich wichtig.“ – Gabriela Bernsdorf, Rostock
„Es kann nicht sein, dass in Kunst, Literatur und Musik an den ersten Stellen angeblich immer noch ausschließlich männliche Namen stehen, dafür lohnt es sich zu kämpfen!“ – Georgia Betz, Tübingen
„Archive sind wichtig! Frauengeschichte ist wichtig. Beides muss in öffentlicher Förderung bleiben!“ – Ute Elbracht, München
„Das Archiv Frau und Musik ist einzigartig und gehört zum Kulturgut in Frankfurt und bundesweit. Die Rettung eines Archivs, in der Personen arbeiten ist nicht schnell mal zu organisieren. Das braucht Zeit und Strategie. Deshalb unterstützt das Archiv mit Euren Unterschriften. Damit können die Archivfrauen dann UnterstützerInnen einwerben!“ – Vera Lasch, Kassel
„Weil ich die musikalischen Lebenswerke von Frauen gerne hören möchte, und gerne in Konzerte gehe. Das wäre sehr interessant zu erfahren, welche Werke da schlummern!“ – anonym, Augsburg
„Kulturleistungen von Frauen sind immer noch weniger sichtbar und werden immer noch weniger häufig präsentiert und honoriert. Um dieses Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen in die Balance zu bringen, braucht es Institutionen, die das kulturelle Schaffen von Frauen bewahren, sichtbar machen und erforschen!“ – Dr. Gesa C. Teichert, Schellerten
„Ich finde, dass dieses Archiv eine wichtige Arbeit leistet und diese muss weiterhin unterstützt werden.“ – Bianca Kliese, Berlin
„Ich arbeite selbst in einem Archiv und darf täglich die Freude in den Augen der Forscher sehen, wenn sie in meinem Archiv etwas gefunden haben. Wir sind es nicht nur dem Nachleben der Schaffenden schuldig das Kulturgut zu bewahren, sondern auch dem Forscherdrang kommender Generationen.“ – Ingrid Sauer, München
„finde ich eine sehr wichtige Einrichtung“ – Kurt Wied, 71364
„das Archiv ist sehr wichtig“ – anonym, München
„Da auch ich gerne Musik zur Verfügung gestellt bekommen möchte, mit der ich mich als Frau identifizieren kann!“ – Verena Muziol, Rosdorf
„Weil die Musik von Frauen-Komponistinnen bekannt gemacht werden muss.“ – Berthold Büchele, Argenbühl
„weil ich Musik liebe“ – anonym, Argenbühl
„Ich finde es wichtig, dass Frauen sichtbar sind und bleiben!“ – Emma Mehringer, München
„Die Leistung vvon Frauen auf dem Gebiet der Musik muss sichtbar gemacht werden und bleiben.“ – Dr. Silvia Lange, Berlin
„Weil das einzigartige Archiv erhalten bleiben muss, damit Musik von Frauen nicht wieder untergeht.“ – Irmgard Voigt, München
„weil das musikalische Werk von Frauen unbedingt weiter archiviert werden muss, damit Aufführungen möglich und selbstverständlich bleiben/werden.“ – Angelika Asseburg, Stuttgart
„Als Mitarbeiterin in einem städtischen Archiv kenne ich die Problematik, wenn auch aus einer anderen Position, und weiß, wie wichtig die oft wenig beachtete Arbeit im Archiv ist.“ – Cathrin Herman, 4041
„Bin selbst Musikerin und halte die Bewahrung der Musik von Frauen, die über die Jahrhunderte fast völlig ignoriert wurden, für eine selbstverständliche Aufgabe einer Kulturnation.“ – Bettine Margarethe Nonnenmann, Tübingen
„Als Feministin erachte ich alle Frauenorte als gesellschaftlich und politisch sehr wichtig. Auch die Vernetzung von Frauen untereinander.“ – Almut Großkopf, Nürnberg
„Frauen sind unter den Musikschaffenden ohnehin eine marginalisierte Gruppe, die im Mainstream völlig unterrepräsentiert sind. Bitte schließen Sie nicht die einzige Einrichtung, die sich systematisch mit dieser Thematik befasst und als wichtige Plattform und Quelle für weitergehende Forschungsarbeiten dient!“ – Barbara Kraml, Wien (Österreich)
„das Archiv Frau und Musik kenne ich seit mehr als 30 Jahren und es ist eine zentrale Institution“ – Tilla Haubold, Dortmund
„Es war eine enorme Leistung von Frau Blankenburg, das Archiv zu begründen und ihre Recherche-Ergebnisse als Basis einzubringen. Es handelt sich um einen wesentlichen Beitrag zur Frauen-Musik- und Kulturgeschichte, der in unserer Gesellschaft nicht mehr fehlen darf und ausgebaut gilt!“ – Dr. Brigitte Jantz, Köln
„Die Kürzung von Förderungen dieser Art verhindert nicht nur einen zukünftigen Betrieb, sondern entwertet auch viel der bereits geleistetetn Arbeit.“ – anonym, Wien (Österreich)
„Als Initiatorin der Komponistinnen-Archive des Cid-femmes und des Frauenmusikförderprojektes EUTERPE, Cid-femmes in Luxemburg (seit 1992) weiss ich, welch wichtig Arbeit solche Archive für die Wahrnehmung der Leistungen von Frauen im kompositorischen Bereich leisten. Das Frankfurter Archiv hat darüberhinaus eine lange Tradition und hat sich mittlerweile weltweit einen Namen gemacht, eine Schließung wäre ein enormer Rückschritt.“ – Danielle Roster, Luxembourg (Luxembourg)
„Wie überhaupt kann es passieren, dass eine derartige Einrichtung „am Ende“ dann von der Finanzierung im kommunalen Umfeld abhängig ist – handelt es sich hier nicht um eine bundespolitische Kulturaufgabe?! Dass die Frauen in der Musikwelt schon immer mit wichtigeren Funktionen als nur „Begleit-/Hilfsrollen“ bekleidet waren, sollte unbedingt weiterhin wissenschaftlich dokumentiert und bewahrt werden.“ – Annegret Sommer, Hannover
„Die Einrichtung scheint mir zur Grundausstattung deutscher Musik-Archivarbeit zu gehören“ – anonym, Leipzig
„Die Arbeit von Musikerinnen und Komponistinnen muss weiterhin sichtbar gemacht werden. Sonst wird es kein Umdenken der (männlichen und weiblichen) Gesellschaft geben. Ohne das Wissen um deren kreative Leistungen gibt es keine Würdigung, keine Vorbilder und keinen kreativen Input.“ – Gabriele Loschelder
„Damit nicht das Ergebnis jahr(zehnt)elanger Arbeit und eine umfangreiche Dokumentation gefährdet wird!“ – Dr. Katharina Beclin, Wien (Österreich)
„Ich war selbst Musikerin und die Zugänglichkeit dieser Werke halte ich für wichtig.“ – anonym, Saarbrücken
„Eine Kulturstadt wird man nicht durch ein Paar Prestigeobjekte, sondern durch eine Vielfalt kleiner, innerhalb ihrer Nischen renommierter Institutionen – der kulturelle Abbau in der Breite wird Frankfurt langfristig in die Provinz neben Kassel, Wiesbaden und Darmstadt zurückwerfen…“ – Jan Severin Stille, Frankfurt
„Das Archiv Frau & Musik leistet als Institution einen unverzichtbaren Beitrag für das kulturelle Gedächtnis von Musikerinnen. Es sollte unbedingt erhalten bleiben!“ – Gesa Finke, Köln
„Weil Musik an sich ein sehr wichtiges Thema in vielerlei Hinsicht ist!“ – Bernd Winkler, Jettingen
„Die Arbeit von Jahrzehnten – und es ist eben hauptsächlich diesem Archiv zu verdanken, dass Musik von Frauen überhaupt bekannt ist – würde zunichte gemacht werden. Mehr als 20.000 (!) Werke, Materialien, Bücher etc. dürfen nicht verschachert und aufgeteilt werden. Diese einzigartige Forschungsstelle muss erhalten bleiben.“ – Nejla Melike Atalay, Istanbul (Türkei)
„Als Komponistin ist weiß ich jede Aktivität, die der Förderung von Komponistinnen dient, sehr zu schätzen. Ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft im 21. Jahrhundert, in Richtung offen, frei, partnerschaftlich.“ – Pia Maria Palme, Wien (Österreich)
„kulturelle beitraege der einen haelfte der menschheit sollten (ebensowenig wie die der anderen) verlorengehen.“ – anonym, Senftenberg
„Es ist ein wichtiges Archiv und bedarf Foerderung“ – anonym, Berlin
„Das Archiv macht eine gute Arbeit und ist es wert, finanziell getragen zu werden!“ – Verena Liu, Weimar
„Als Frau, Bibliothekarin und Musikerin sehe ich eine Notwendigkeit dieser einzigartigen Institution und möchte daher, dass diese weiterhin bestehen kann.“ – anonym, Zusamaltheim
„Ein so wichtiges Projekt darf einfach nicht in der Versenkung verschwinden! Danke.“ – Andrea Späth, Haar
„Damit auch die Arbeiten von Frauen sichtbar gemacht werden“ – Wilma Lüth, München
„Förderung der Kultur, im Speziellen der Musik, und die gebührende Wertschätzung für Frauen bzw. Komponistinnen.“ – Florian Antonov, München
„Keine Kürzungen im Kulturbereich! Und dieses Archiv ist besonders wichtig!“ – Rainer Beuthel, Eckernförde
„Kulturelle Vielfalt muss erhalten und gepflegt werden!“ – Andreas Schwalbe, Berlin
„Kunst gehört zu unserer Kultur! Das darf nicht vernachlässigt werden!“ – Stefanie Krüll, Hamburg
„Frauen wurden in früheren Zeiten nie unterstützt als Komponistin und es gingen dadurch sicher viele Kompositionen verloren. Das Archiv für Frauen als Komponistinnen hat es möglich gemacht, das Ansehen der Frauen als Komponistinnen in der Gesellschaft zu steigern und zu festigen. Würde das Archiv nicht mehr so stark gefördert, gingen sicher weitere wertvolle Werke verloren und Frauen müssten weiter um ihre Anerkennung kämpfen. Im Sinne der Anerkennung und Wertschätzung von Komponistinnen sollte diese Einrichtung weiter ihre Fördermittel in vollem Umfang erhalten.“ – anonym, Tübingen
„Frauenpower!“ – anonym, Hannover
„Weil ich es wichtig finde, dass Beiträge von Frauen nicht in Vergessenheit geraten und weil sie nur dann im Gedächtnis bleiben können, wenn sie dokumentiert werden.“ – Heike Tiersch, Hofheim
„Dieses einzigartige Archiv darf in seiner weiteren Entwicklung nicht beeinträchtigt werden. Eine Verpflichtung für unsere Kulturnation!“ – Joachim Großpersky, Neu-Isenburg
„ein großer Schatz“ – Marie-Anne Dengler, München
„Es wird so viel Geld auch für nichtige Dinge ausgegeben. Die Bewahrung und Weiterführung des Archivs ist auch für die nachwachsende Generation sehr wichtig. Ohne Geschichtskenntnisse kann eine Demokratie nicht überleben.“ – Inge Metzger, München
„Das Archiv Frau und Musik (Frankfurt/Main) ist eine wichtige internationale Forschungsstätte und eine weltweit einmalige Einrichtung. Die herausgegebene Zeitschrift VivaVoce ist die einzige deutsche Fachzeitschrift zum Thema Komponistinnen und Interpretinnen.“ – Tanja Hoffmann, Frankfurt/Main
„Frauen und Musik – das ist immer noch ein wichtiges Thema der Geschlechtergerechtigkeit. Es muss sichtbar gemacht werden, was und dass Frauen künstlerisch arbeiten.“ – Dr. Gisela Matthiae, Gelnkirchen
„Das gerade in diesem Bereich gespart werden soll, zeigt die Hilflosigkeit der Entscheidenden und die Misere der knappen Kassen.“ – Petra Willert, Schwerin
„Ein einmaliges Archiv!!“ – Heike Matthiesen, Frankfurt/Main
„Die bisherige gute Arbeit im Archiv Frau und Musik darf nicht sang- und klanglos untergehen. Komponistinnen sind bisher viel zu wenig beachtet worden, das darf nicht so bleiben.“ – Karin Burgemeister, Lampertheim
„Even in modern times, there is a lot of discrimination against women composers and musicians. Please don’t cut the funding from this important organisation – they are helping spread the word and other information.“ – Diana Ambache, London (Großbritannien)
„Frauenaktivität“ – Monika Richter, Kleinblittersdorf
„Ich bin selber Musikerin – Sängerin und Instrumentalistin – und Komponistin. Ich habe bereits im Archiv Werke von Komponistinnen gefunden, die ich sonst nie hätte finden können. So eine wertvolle Sammlung darf nicht geschlossen werden.“ – Jessica Burri, Recklinghausen
„A Leider ist Frauengeschicht immer noch unterrepräsentiert, deshalb brauchen wir alle die Frauenarchive. B Ich will schnell stichhaltige Informationen in meinen Recherchen, dafür sind Frauenarchive unerlässlich.“ – Heike Stephanie Aßmann, Dortmund
„Ich stehe hinter der Forderung, das Archiv Frau und Musik aufrecht zu erhalten!!!“ – Claudia Schneider, Sulzbach
„Die Arbeit des Archivs ist ein zentraler Beitrag zur Dokumentation der Arbeit von Frauen in der Musik und zu deren Vernetzung. Diese Schaltstelle darf nicht einfach weggespart werden!“ – Nicola Lutz, Saxofonistin, Stuttgart
„Förderung von Kulturgut!“ – Thomas Krause, Bochum
„Weil das Archiv eine wichtige kulturelle Errungenschaft darstellt, die erhalten werden muss.“ – Dr. Gabriele Kreutzner, Fellbach
„weil mir musik von Frauen wichtig ist“ – Edda Straakholder, Berlin
„Das Archiv ist eine weltweit einzigartige Institution und muss erhalten bleiben.“ – Marion Saxer, Frankfurt/Main
„Musikarchive sind generell wichtig!“ – Ulrich Frey, Kiel
„Sie ist einzigartig!“ – Michael Zachcial, Bremen
„Diese Petition ist wichtig, weil die Notwendigkeit der Unterstützung von Einrichtungen zur Förderung der Gleichberechtigung, die (leider) nach wie vor noch immer besteht, gerne heruntergespielt wird und dieses Institut maßgeblich zur Sichtbarkeit von Frauen in der musikalischen Geschichte Deutschlands und weltweit beiträgt. Außerdem ist es an der Zeit, daß dieses Land sein kulturelles Erbe zu schätzen lernt, wofür zum Teil im Ausland mehr Bewußtsein vorhanden ist als hierzulande und diesen Schatz zu bewahren lernt, gerade in Zeiten, wo Geld und Wirtschaftsthemen als das einzig Wichtige angesehen werden. Und wenn das Bewußtsein für den Wert dieser Kultur in der Bevölkerung noch nicht vorhanden ist, sollte die Politik kulturelle Einrichtungen über ebensolche Durststrecken hinwegretten bis die Zeiten und sich ändern und sich wieder ein erneutes Bedürfnis nach Kultur und Sinnhaftigkeit in der Bevölkerung herausbildet.“ – Mine Kinzler, Karlsruhe
„Weil eine solch einzigartige Institution, die Zeugnis für das musikalische Wirken von Frauen ablegt, erhalten werden muss. Auch als Vorbild für heutige musizierende Frauen.“ – anonym, Mainz
„Eine einmalige Einrichtung – unbedingt förderns- und erhaltenswert!!“ – anonm, Wiesbaden
„Ich kenne das Archiv seit langem, es ist für die Musikgeschichte in Europa äußerst wichtig.“ – Ulrike Feld, Berlin
„Das Archiv Frau und Musik beherbergt eine einzigartige Sammlung von Dokumenten von Komponistinnen und Musik-Interpretinnen. Es ist international bekannt. Die Stadt Frankfurt sollte wenigstens einen Teil der Förderung aufrecht erhalten.“ – Dr. Ann Kersting-Meuleman, Bad Vilbel
„.selbstverständlich ist es.“ – Matthias Voigt, Dornach
„Das Kulturgut, das von den MItarbeitern mit liebevoller Sorgfalt über die Jahre gesammelt wurde, soll auch weiterhin bewahrt, erhalten und gewürdigt werden.“ – Maria Grün, Püttlingen
„Bibliotheken und Archive sind das Gedächtnis unserer Gesellschaft. Zuverlässige Informationen kann man nicht immer über das Internet erhalten. Notenausgaben und vergriffene Literatur, Tonträger etc. sind oft nur in Bibliotheken und Archiven verfügbar.“ – Brita Schüttler, Halle/Saale
„Weil öffentliche Gelder für die Interessen der Öffentlichkeit bestimmt sind und viel zu häufig für Privat-wirtschaftliche Zwecke missbraucht werden, mit dem Ergebnis, öffentliche Einrichtugnen geschlossen werden. Beispiel: Das hier betroffene Archiv soll geschlossen werden, weil kein Geld mehr eingesetzt werden soll. Gleichzeitig ist jedoch Geld für einen umstrittenen Flughafenausbau da. Das finde ich nicht in Ordnung um nicht zu sagen doof.“ – Gernot Hoersch, Hamburg
„Weil es kein vergleichbares Archiv gibt“ – Sylvia Fiebich, München
„This is a distinguished Archive, also well known outside Germany. I started to work as a Music librarian almost 30 years ago and the Archive has always been a valuable resource. The scope of the archive – Music and women is a part of our cultural heritage, which still is not properly documented. The staff of the Archive has a unique competence, which should be treasured.“ – Pia Shekhter, Gothenburg
„Alles, was zur Erhaltung der Kultur und besonders der klassischen Musik beiträgt, ist wichtig.“ – anonym, Peine
„Das Archiv Frau und Musik ist ein wichtiger Ort im musikalischen Lebens Frankfurts!“ – Dr. Ulas Aktas, Frankfurt/Main
„Sehr geehrte Damen und Herren, da ich als Bibliothekarin tätig bin liegt mir die Arbeit von Archiven und Bibliotheken besonders am Herzen. Ganz besonders interessiert mich die Frauenforschung. Die Abwesenheit von Frauen als Schaffende in der Kunst zeigt ein schiefes Bild in der Gesellschaft. Es gibt sie: die Komponistinnen. Versuchen Sie einmal, 5 wichtige Malerinnen – und noch schwieriger – 5 Komponistinnen aufzuzählen. Da kommen die meisten Leute über Clara Schumann nicht hinaus… Wir wünschen uns ein Forum für Frauen in der Musik. Wir wollen Bestände erhalten, es sind Schätze. Sollte diese Spezialbibliothek geschlossen werden, entstünde eine schmerzhafte Lücke, deren Folgen sich in den kommenden Jahrzehnten noch vervielfältigen werden. Das Schließen eines bestehenden Archivs, besonders mit dem Schwerpunkt Frauen, wäre ein Rückschritt. Ich wünsche mir, dass das Archiv Frau und Musik erhalten bleibt, weil es ein wichtiger Baustein in der heutigen Informationswissenschaft ist. Viel Erfolg!“ – Katharina Lengert, Dresden
„Weil es muss ein spot geben in alle diese kurzung in Kultur!“ – Ricardo Fernandes dos Santos, Hagen
„Einer Kulturstadt wie Frankfurt steht es gut zu Gesicht, sich weiter für dieses einzigartige Archiv zu engagieren, in dem für wenig Geld gute und wichtige Arbeit geleistet wird.“ – Dr. Christian Sprang, Wiesbaden
„Weil das Archiv wertvolle Arbeit leistet, Basis für Forschung und damit förderungswürdig ist.“ – Christine Drößler-Utecht, Frankfurt/Main
„Es ist unverantwortlich statt einer evt. notwendigen Mittelkürzung jetzt einfach sämtliche Gelder streichen zu wollen. Ergebnisse aus Kulturarbeit mehrer Jahrzehnte würden somit verschwinden.“ – anonym, Berlin
„Wie viele Komponistinnen kennen Sie? Und wie viele Komponisten? Das Archiv Frau und Musik leistet einen hervorragenden Beitrag, die zahlreichen Komponistinnen besser bekannt zu machen!“ – Elisabeth Steinfeld, Neu Wulmstorf
„Mit den Kürzungen im Kulturbereich kann man keine Haushalte sanieren.“ – Michael Koss, Halle/Saale
„weil so ein Kulturgut einfach nicht aufgegeben werden darf!!!!“ – Karin Gerstacker, München
„Bei der Erforschung von genderspezifischen Aspekten der Musikgeschichte gibt es noch jede Menge zu tun. Eine zentrale Einrichtung zur Archivierung von Materialien zu diesem Thema, sowie zur gezielten Sammlung von Werken von und Informationen über Musikerinnen und Komponistinnen ist kein überflüssiger Luxus, sondern die Grundlage für die Bearbeitung eines lange ignorierten Bereiches der Musikwissenschaft.“ – Lore Wedell, Hamburg
„Die Archivelandschand wäre um ein wichtes Element ärmer.“ – Katharina Braun, Bremen
„kompositorische / künstlerischen Leistungen von Frauen dürfen nicht wieder im „Nirvana“ verschwinden“ – Anne Uber, Magdeburg
„Es ist zum Heulen, zu sehen, wie in diesem Land Kunst, Kultur und Bildung kaputt gespart werden. Hauptsache, die Wirtschaft brummt? Und man braucht ja auch kein Kulturinteresse bei den Mitarbeitern – Hauptsache, sie spuren und können einen Computer bedienen. Aber selbst dazu, solche auszubilden, reicht es nicht, G8 hin und idiotische Studienreformen her. Die Mittel dafür aufzubringen, sind die, die daran verdienen, nicht gewillt, jedenfalls nicht per Steuer-Gerechtigkeit. Glückwunsch, Frau Merkel und Herr Bouffier, Sie schaffen es, was selbst den Nazis nicht gelang, wenn auch vielleicht nur aus Zeitmangel: die deutsche Kultur, die auch ganz besonders eine musikalische ist, auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern!“ – Silke Ecks, Bredstedt
„Förderung wichtiger Frauengeschichten darf nicht in Vergessenheit geraten.“ – anonym, March
„Der Fortbestand dieses Archives ist unbedingt erforderlich – ist nicht durch andere Institutionen oder Bibliotheken ersetzbar. Zudem spielt Frankfurt als Kulturstadt mit seinen zahlreichen Museen und Bibliotheken eine wichtige Rolle“ – Renate Bleistein, Aschaffenburg
„Weil ich selber Archivarin und Frau bin“ – anonym, Ried-brig
„Der Verlust dieses Archivs würde bedeuten, dass herausragende Komponistinnen der Musikgeschichte nicht bekannter gemacht werden könnten, sondern (wieder) in Vergessenheit gerieten.“ – Jasmin Schenk, Köln
„Weil Komponisten und Musikerinnen überhaupt viel eher der Vergessenheit anheim fallen als Musiker. Daher muss alles getan werden, um sie im Gedächtnis zu bewahren. Sonst entsteht der Eindruck, dass klassische Musik etwas rein Männliches ist und Musikerinnen womöglich nicht so gut sind wie Musiker (sonst würde man sich ja an sie erinnern). Tatsächlich wurden Frauen aber häufig am Komponieren und an der professionellen Aufführungspraxis gehindert (während die Hausmusik eine vor allem weibliche Domäne war) oder ihre Kompositionen wurden von ihren Ehemännern, Brüdern und anderen Männern usurpiert. Das Archiv Frau und Musik lenkt den Blick auf die Frauen, die es trotz massiver Widerstände geschafft haben, in der Musik Bleibendes zu schaffen, und das muss uns und den nachfolgenden Generationen im Gedächtnis bleiben!“ – anonym, Köln
„Archive und Bibliotheken sind Kulturgüter!“ – anonym, Kassel
„Musik ist zentral für menschliches Leben! Die Werke von Frauen sind über lange Zeiträume der Überlieferung vorenthalten.“ – Prof. Dr. Angelika Schmidt-Koddenberg, Köln
„Die Stadt Frankfurt besetzt Kämmererposten ohne Aufgabengebiet und hat dann kein Geld für solche nachhaltigen Projekte. Ein Armutszeugnis für eine reiche Stadt in Deutschland.“ – Andreas Ballstaedt, Bad Vilbel
„An Kultureinrichtungen sparen ist immer ein Armutszeugnis.“ – anonym, Baden-Baden
„weil ich als Genderforscherin den Eindruck habe, alle Bestrebungen in dieser Hinsicht werden gerade wieder sehr eingeschränkt, es gibt einen backlash“ – Prof. Dr. Ute Gause, Bochum
„Um den Einflussbereich Frauen und Musik zu erhalten.“ – Dr. Stefanie Rinke, Berlin
„Das Archiv leistet wichtige Hilfe sowohl für die Musikwissenschaft als auch für die Kulturwissenschaften und insbesondere die allgemeine Musikvermittlung.“ – PD Dr. Corinna Herr, Bochum
„Diese Petition ist deshalb wichtig, weil sie unter anderem zeigt, dass geschlechterspezifische Projekte an gesellschaftlichen Relevanz verlieren. Leider vielen ähnlichen Projekten öffentliche Gelder schon längst gekürzt sind oder eine Finanzierung komplett eingestellt ist. Man muss etwas dagegen unternehmen.“ – anonym, Bremen
„Es wäre m.E. sinnvoller gewesen, statt des Wohnorts die Universität zu nennen, an der die Unterzeichnenden arbeiten (soweit dies der Fall ist), weil die Petition auf diese Weise mehr Gewicht erhält. So suche ich vergeblich Paderborn, an der es eine der wenigen musikwissenschaftlichen Gender-Professuren gibt.“ – Prof. Dr. Inrid Galster, Mörnsheim
„Weil es ein wichtiges Archiv ist und auch für die Zukunft erhaltenswert ist, um Musik von Frauen zu archivieren.“ – Claudia Hartmann, Berlin
„Bin selbst betroffene Komponistin !!!“ – Andrea Csollany, Mannheim
„Die Kultur, ohne die das Leben bald veröden würde, lebt schon so knapp am Rande des Erhaltens, oft gespeist nur vom Enthusiasmus der Künstlerinnen und der Mitarbeiterinnen der Kulturinstitutionen. Kürzungen oder Streichungen der Finanzmittel wären eine Missachtung dieser beachtlichen jahrelangen Leistungen, würden Kahlschlag an der Emanzipation von Komponistinnen, Wissenschaftlerinnen und Interpretinnen bedeuten.“ – Viera Janarcekova (Komponistin), Homberg
„Die im Archiv über Jahrzehnte gesammelten Schätze sind einzigartig in ihrem Umfang, und sollten nicht nur erhalten, sondern in viel größerem Umfang auch genutzt werden können. Es fehlt noch immer an Information im Lehrbetrieb von Schulen, Musikschulen und Hochschulen sowie an Akzeptanz im Konzertleben. Daher bedarf es wissenschaftlicher Betreuung und Aufarbeitung, also nicht nur Räume sondern auch Personal.“ – anonym, Bremen
„In einer Zeit, in der den Geisteswissenschaften wegen ihres „unwirtschaftlichen“ Dasein keine Bedeutung mehr beigemessen wird, ist es eine Pflicht, die noch übrig gebliebenen Institutionen zu erhalten.“ – Atalay Baysal, Neuss
„Weil das Geld in Hülle und Fülle da ist und es nicht, überhaupt nicht einsichtig ist, warum es an dieser Stelle gestrichen werden soll.“ – FrauenBildungsHaus Dresden e.V., Dresden
„Geschichtliche Personen, Vorgänge und Abläufe in Kunst und Kultur, auch und insbesondere Frauen betreffend, sollten weiterhin dokumentiert, erforscht und zugänglich gemacht werden. Der ständige Versuch bei Kunst und Kultur zu „sparen“ ist sicher der falsche Weg… Diese Werte sind nicht in (beliebig vermehrbarem) Papiergeld zu messen…“ – Prof. Andreas Pistorius, Mannheim
„weil es wichtig ist, Frauen und ihre Werke in allen Wissenschafts- und gesellschaftlichen Bereichen sichtbarer zu machen, dies ist eine der Aufgaben des Archivs Frau und Musik.“ – Prof. Bettina Jansen-Schulz, Lübeck
„Ich finde das Anliegen unterstützenswert.“ – Markus Sotirianos, Essen
„Es kann nicht sein, dass in einem reichen Land wie Deutschland, in einer Stadt, wo Bankunternehmen 25.000 Euro für einen einzigen Impulsvortrag eines Prominenten bezahlen, eine solche Institution kaputt gespart wird. Das Archiv Frau und Musik leistet nicht nur deutschlandweit, sondern auch international eine äußerst wichtige Arbeit in einem Bereich, der immer noch intensivster Forschung bedarf. Vielleicht ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Frankfurt???“ – Elisabeth von Leliwa, Neuss
„Ich bin Mitglied des Internationalen Arbeitskreises seit Beginn der 80er Jahre und war Zeuge auch des mühevollen Aufbaus und Überlebens des Archivs an verschiedenen Standorten. Um grundlegendes Forschen und Zugriff auf Werke weiblicher Komponisten zu ermöglichen, ist es unabdingbar, die Arbeit des Archivs durch gesicherte Finanzen sicherzustellen. Was Jahrzehnte der unermüdlichen visionären Aufbauarbeit benötigte, um Ergebnisse weibliche Schaffenskraft überhaupt erst sichtbar und zugänglich zu machen, sollte nicht durch politische Kurzsichtigkeit riskiert werden. Dies wäre fatal. Hier ist die Stadt Frankfurt gefragt!“ – Gabriele Nilsson-Püchner, Nauheim
„Die tasächliche Stellung der Frau in der Gesellschaft sollte dokumentiert und herausgestellt werden.“ – Frigga Pieper, Hannover
„Ich studiere selbst Komposition und bin für Förderungen derartiger Bereiche positiv zugegen.“ – Martin Stötzer, Dossenheim
„Diese Petition ist mir wichtig, weil in Zeiten zunehmender ökonomischer Zwänge eine Förderung von Kultur sehr wichtig ist. Was sollen wir tun, wenn wir nicht mehr kreativ tätig ein können, nicht mehr forschen und nachdenken können? Uns mit Konsumgütern zufrieden geben? Zum Menschsein gehört mehr als nur Geld…“ – anonym, Berlin
„Einige der Gegenargumente in der Debatte zu dieser Petition verdeutlichen, wie wichtig dieses Archiv nach wie vor ist!“ – Susanne Thieringer, Frankfurt/Main
„Es gibt genügend Komponistinnen, die sich mit Mozart, Brahms …. messen können. Wer das Gegenteil behauptet, hat keine Ahnung oder ist ignorant und machtbesessen wie früher. Die Arbeit der Frauen sollte auf keinen Fall in Vergessenheit geraten.“ – Christa Benz, Stuttgart
„Frauenforschung wird in Deutschland noch immer marginalisiert. Wer in der Wissenschaft vorankommen will, distanziert sich davon. Das rächt sich im internationalen Wettbewerb, weil die wissenschaftliche Perspektive eingeschränkt wird. Außerdem trägt es zur weiteren Verfestigung des Ausschlusses von Frauen aus gesellschaftlich einflussreichen Positionen und Diskursen bei. In einer Stadt mit überwiegend rot-grüner WählerInnenschaft wirkt der hier stattfindende rollback besonders schockierend.“ – Sibylla Flügge, Frankfurt/Main
„Ganz Deutschland spart zu viel an der Kunst, die unser Land doch so wertvoll macht. An unserer kunsthistorischen Kultur orientieren sich viele andere Nationen.“ – Henriette Götz, Hirschberg
„Im Allgemeinen sollte die Kunst in Deutschland gefördert und nicht gekürzt werden! Banken verzocken jährlich Milliarden Euro- das kann wohl nicht sein…“ – Andreas Großmann, Stuttgart
„Als Leiterin der Musikbibliothek im Bonner Schumannhaus schätze ich seit vielen Jahren das Archiv-Frau-und-Musik mit seiner Arbeit und seinen Publikationen sehr und finde, dass diese wertvolle Einrichtung auch weiterhin große Unterstüzung verdient.“ – Katrin Reinhold, Bonn
„Als Präsident des Deutschen Komponistenverbandes, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA und Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrates finde ich es unverantwortlich, wenn eine Gesellschaft – vertreten beispielsweise durch die Stadtväter Frankfurts – nur noch in Sport und andere publikumseffektiven Vergnügungen investiert, und Minderheiten der Hochkultur (wie es der Komponistenberuf an sich darstellt und umso mehr der der Komponistinnen) so unter den Tisch fallen läßt.“ – anonym, München
„Als Komponist und Musiker stehe ich für eine Erhaltung der Archive ein, weil sie unsere Arbeit dokumentiert und ermöglicht, dass musikalische Werke auch in Zukunft zur Aufführung, Verbreitung und AlsDokument verfügbar ist.“ – Christian Krebs, Luzern
„Die Dokumentation und Recherche zum Thema „Frau und Musik“ ist musikalisch und gesellschaftlich von größter Bedeutung und darf nicht gefährdet werden.“ – Prof. Viola Mokrosch, Osnabrück
„Wird jetzt das „Rad der Geschichte“ zurückgedreht ? Sind Frauen nun doch keine richtigen Menschen mehr ? Quo vadis Deutschland ???“ – Gottfried Klier, Berlin
„Weil das Archiv einmalig ist und erhalten bleiben muss“ – Dieter Mack, Lübeck
„die bisherige forschung und dokumentation darf nicht verschwinden. dafür wurde viel gearbeitet.“ – Gerhard Fischer-Münster, Münster-Sarmsheim
„Ich bin selbst Komponistin und damit von der Schließung des Archivs auch direkt betroffen.“ – Susanne Hardt, Dresden
„Die Musik von Komponistinnen muss erhalten werden!“ – Franziska Meier, Neubiberg
„Archive dieser Art sind wesentlich für den Erhalt unserer Kultur. Deshalb müssen die Verantwortlichen in der Politik immer wieder gesagt bekommen, wo durch Finanzstreichung irreparable Schäden entstehen.“ – Ulrich Busch-Orphal, Hamburg
„Weil das Archiv für Frauen in der Musik enorm wichtig ist. bitte weiter kämpfen. Mit besten w2ünschen an alle Beteiligten.“ – Sabine A. Nagy, 8087
„Weil es sich um ein Archiv handelt, die einen wichtigen – hier den musikalischen – Teil der FRAUEN-GESCHICHTE beherbergt. Diese wertvolle Arbeit darf nicht wieder ‚verschüttet‘ werden.“ – Dr. Angelika Saupe, Bremen
„Bin selbst Komponistin und Musikerin. Der Erhalt ist unheimlich wichtig!“ – Nora Elisabeth- Ahlburg, Gräfelfing
„Es ist wichtig sowohl in der Gegenwart wie auch rückblickend die Leistungen von Frauen zu dokumentieren und sichtbar zu machen. Dies gilt vor allem für Leistungen in der Kunst/Literatur/Musik, aber auch in der Wissenschaft.“ – Karin Budahn-Diallo, Dinslaken
„The archiv women in music is very important for all musicians worldwide so it would be a shame to close it.“ – anonym, Suresnes (Frankreich)
„Kultur ein ein unschätzbares Gut ist und kann nicht nmit dem Rotstift eines Buchhaltes beurteilt werden und einfach weggestrichen werden..“ – Sybille Romanens-Geiger, Frankfurt/Main
„Es sind kaum Komponistinnen bekannt, was ich sehr schade finde, das soll sich ändern. Es wird viel zu oft bei Musik und Kultur gespart, dabei ist diese Sparte ein einzigartiges Kulturgut, was gestärkt werden soll, ebenso wie Sport gefördert wird.“ – anonym, Ingelheim
„Komponistinnen wurden und werden genug vernachlässigt, jede Forschungsquelle zählt“ – Renate Stoll, Berlin
„Weil ich die Komponistinnen unterstützen möchte.“ – Georges Schmitz, Bremen
„Ich halte derartige Einrichtungen für zukunftsweisend und wichtig und möchte mich dafür einsetzen, dass sie erhalten bleiben!“ – Elisabeth Stöppler, Berlin
„In einer Demokratie dürfen keine Bildungseinrichtungen geschlossen werden. Sonst sägt die Demokratie an sich selbst. Gebildete Menschen denken langfristig. Andere kurzfristig und fast blind. Das ist unnötig und steht in keinem Verhältnis zum angeblichen „Effizienz“- Aspekt bzw. Spar-Effekt. Denken Sie, wie FRAU Merkel, in Verhältnismäßigkeiten und stellen nichts ein. Im Gegenteil.“ – Jan Müller-Wieland, München
„Das Thema Frau und Musik muss unterstützt und gefördert werden.“ – anonym, Darmstadt
„Dieses Archiv ist einzigartig in Deutschland und dient der Sammlung und Wertschätzung der Werke von Komponistinnen – ein Kulturgut von größter Wichtigkeit! Über viele Jahrhunderte wurde das künstlerische Schaffen von Frauen nicht gewürdigt. Wollen wir dahin wieder zurück???“ – Arunga Haiden, Mössingen
„Diese Petition ist für mich persönlich wichtig, da ich Komponistin bin. im Falle irgendwelcher Katastrophenfälle (Hausbrand etc. ) ist es für mich bisher ein beruhigendes Gefühl gewesen, dass die wichtigsten Stücke von mir, die nicht im Verlag erschienen sind, in einem Archiv bewahrt werden. Ein Archiv nicht mehr zu unterstützen, in zeiten der Bildschirmgeistesverarmung und immer weiter abnehmender Kreativität, würde das wenige, was geschaffen wird und hier gespeichert wird, dem Vergessen anheimgeben.“ – Christine K. Brückner, Halstenbek
„Die Gefahr, dass es dies nicht mehr gibt, ist einfach zu groß.“ – Joachim Godosar, Frankfurt/Main
„wenn die Stellung der Frau in der Gesellschaft den Männern gleichwertig werden soll, darf man in den Bereichenn die stark von Männern dominiert werden, die Unterstützung nicht zurückfahren!“ – Rainer Bartesch, Pöcking
„Ich bin selbst Musiker und Komponist. Frauen sind besonders bei den Kompositionen eher rar. Ich finde es sinnvoll, auf dem Weg dieser Einrichtung da etwas gegen zu steuern.“ – Thomas Kern, Köln
„Die Kompositionen von Frauen waren viel zu lane Zeit unbekannt, und sind es teilweise noch. Das ist der einzige Ort, wo sie gesammelt wurden, der mir bekannt ist. Wenn das Archiv nicht mehr unterstützt wird, wie soll die Arbeit des Archivs weitergehen und die ist enorm wichtig!“ – Angelika Oppenheimer, Hamburg
„Es ist unbedingz notwendig, dass der Arbeitskreis Frau & Musik weiterhin unterstützt wird, damit wir alle/MusikerInnen dieses großartige Archiv weiterhin benutzen können.“ – Monika v. d. Meden, Hamburg
„Recherche-Arbeit für Vorträge zum Thema „Frauen in der Geschichte““ – Michael Grande, Viersen
„Ein wertvolles Archiv, das kompositorisches Schaffen dokumentiert, sollte nicht geschlossen werden.“ – Sascha Lino Lemke, Hamburg
„Ohne Kultur geht die Menschheit so was von zugrunde…!!!“ – Benedikt Burghardt, Hamburg
„Die Frauen als Komponistinen waren und sind noch geschätzt.“ – Valentina Cleopatra, Köln
„diese Institution zur Bekanntmachung besonderer Kompositionen bedarf des Erhalts und der Förderung“ – Prof. Birgitta Wollenweber, Schöneiche b. Berlin
„Ich schließe mich der Begründung an und ich finde es sehr wichtig, dass eine derartige Arbeit weitergeführt werden soll.“ – Gertrude Laukenmann, Marburg
„Ich arbeite an einer Hochschule für Musik. Die Einbeziehung von Komponistinnen in den Unterricht/Konzertprogramme geschieht nur selten. Hinweise auf das Archiv Frau und Musik konnte in etlichen Fällen dazu führen, dass Werke von Komponistinnen einbezogen wurden.“ – Prof. Margit Reinhard-Hesedenz, Saarbrücken
„eine wichtige Einrichtung !“ – Dr. Gerd-Heinz Stevens, Hamminkeln
„Weil ich die Arbeit des Archivs Frau und Musik für sehr wichtig und unersetzbar halte!“ – Katharina Deserno, Köln
„In meiner Arbeit als Musikwissenschaftlerin habe ich sehr oft auf der fachlich sehr guten Vorarbeit aufbauen können, die in diesem Institut geleistet wurde.“ – Dr. Doris Kösterke, Wiesbaden
„Ich habe im Chor der Gründerin und Dirigentin des ersten deutschen Frauenorchesters, Elke Mascha Blankenburg, gesungen und erinnere mich an ihre Erzählungen darüber, wie mühsam es war, an die Werke der Komponistinnen zu gelangen. Immerhin tauchten bei der Recherche wunderbare Werke von Clara Schumann und Lili Boulanger auf, um nur einige zu nennen. Dies zeigt, dass Qualität alleine kein Kriterium für gesellschaftliche Akzeptanz ist. Deshalb bin ich sehr dafür, dass die Arbeit dieses Archivs fortgesetzt wird, zumal es einzigartig ist.“ – Birgit Kanz, Frankfurt/Main
„Musik ist eines der höchsten Güter und sollte daher erhalten und für die nächsten Generationen bewahrt werden!“ – Katharina Elisabeth Fischer, Langen
„Der Erhalt des Archivs ist kulturell wichtig.“ – Dirk Stoll, Kassel
„Dieses Archiv ist ein wichtiger, ja notwendiger Beitrag zur Erforschung eines lange Zeit vernachlässigten Themas.“ – Prof. Dr. Johannes Hoyer, Augsburg
„Diese Petition dient zur Bewahrung unserer kulturellen Errungenschaften“ – Harald Schieferer, Bad Soden
„Frauen hatten es bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr schwer, überhaupt am Musikleben öffentlich aktiv beteiligt zu sein (vgl. z.B. das Schicksal von Fanny Hensel-Mendelssohn). Umso wichtiger ist die Erforschung der Beiträge von Musikerinnen, Komponistinnen, Choreographinnen und den wenigen bisher aktiven Dirigentinnen.“ – Prof. Dr. Angela Moré, Hannover
„Die Bedeutung von Komponistinnen wird bis heute nicht angemessen zur Kenntnis genommen. Jetzt ist auch noch dieses Archiv von Schließung oder Lähmung bedroht, weil die von der Stadt Frankfurt übernommenen 50% der Förderung wegfallen sollen. Besonders schwer nachvollziehbar, wenn man sieht, wofür in Frankfurt Geld vorhanden ist… Deshalb schließe ich mich dem Appell an, die Kürzung zurückzunehmen.“ – Elisabeth Thielicke M.A., Frankfurt/Main
„Mir ist wichtig, daß es weiterhin staatliche Unterstützung gibt für nicht kommerzielle Dienste, Dienstleister und Aktivitäten, wie die Bibliothek Frauen und Musik, welche einen wichtigen Beitrag leisten zur Erinnerung und Förderung kultureller Leistungen von Frauen.“ – Christine Kahlau, Berlin
„Weil ich Musikerin bin.“ – Ulrike Walher, Kelsterbach
„Weil ich selber Musikerin bin und Frauen in der Musikwelt nach wie vor unterrepräsentiert sind.“ – Iris Franke, Mühlheim
„Der Erhalt des Archivs ist unverzichtbar. Dort werden einzigartige Zeugnisse und Dokumente einer in diesem Umfang weltweit nicht noch einmal vorkommenden Sammlung zur auch heute noch schwierigen Geschichte von Frau und Musik aufbewahrt. Das Archiv bietet einzigartige Forschungsbedingungen im Bereich Gender. Diese Fülle von Material an einem zentralen Ort sollte dringend erhalten werden und weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.“ – Dr. Kerstin Helfricht, Frankfurt/Main
„Die Bedeutung von Komponistinnen ist durch diese Archiv sichergestellt; diese Institution nicht mehr finanziell zu fördern bedeutet, diesen Frauen ihre Stimme zu nehmen. Frankfurt sollte stolz auf dieses einzigartige Archiv sein!“ – Rosi Chelius, Offenbach
„Gerade wenn man sieht, dass BBC eine Dokumentarreihe über grosse Komponisten ohne eine EINZIGE Frau, und das Schweizer Fernsehen eine Dokumentarreihe über grosse Schweizer ohne eine EINZIGE Frau machen (so geschehen in 2013!) darf dieses Archiv NICHT fallengelassen werden!“ – Egidius Streif, Basel (Schweiz)
„Weil ich es als ungerecht empfinde, dass die Arbeit von Frauen viel weniger beachtet wird und damit auch weniger bekannt ist. Ausserdem bin ich selbst freiberuflich tätige Musikerin und finde bei Recherchen nur selten Werke von Frauen. Ich denke, dass es da viel zu entdecken gibt – wenn man den Zugang dazu findet!“ – Vera Nitsch, Brombachtal
„weil sie den normalen Gleichberechtigungsvorgangsbezug affirtmiert“ – Ulrike Süße, Knittlingen
„Weil ich finde, dass es hervorragende Komponistinnen gibt, deren Arbeit es lohnt bewahrt zu werden und weil es um die Komponistinnen geht, die JETZT aktiv schreiben.Würde das Archiv schliessen, wären alle mühselig erlangten Fortschritte in Bezug auf Gleichberechtigung auch im Beruf als Komponistin dahin!“ – Eva Esser, Bühl
„unsere geschichte, erfahrungen und entwickungen brauchen pflege, damit auch zukünftige generationen sich über ihre wurzeln infomieren und davon lernen können.“ – Birgit Nöpper, Frankfurt/Main
„Ich bin Amateur-Musikausübende mit Interesse an den Werken von Komponistinnen.“ – Christiane de Bary, Frankfurt/Main
„Frauenkultur findet zu wenig Beachtung und ist zusätzlich zu gesellschaftlicher Ignoranz durch finanzielle Engpässe bedroht, dies darf nicht ungehört bleiben.“ – anonym, Köln
„Frau und Musik sind wichtig.“ – Renate Käbisch, Zwickau
„Der Erhalt ist für alle sehr wichtig!!!“ – Frank Wilhelm, Seibersbach
„Dieses Archiv ist einmalig in Deutschland! Seine Vernachlässigung würde einen großen Verlust bedeuten. Seine Pflege und sein weiterer Ausbau sind für eine Sicherung großer Bestände von in der Vergangenheit und Gegenwart wichtigen Werken des musikalischen Schaffens unerlässlich!“ – Prof. Dr. Michael Brömse, Göttingen
„Unsere Geschichte darf nicht verloren gehen!“ – Ursula Schmitt, Pforzheim
„Dank der Arbeit von „Frau & Musik“ habe ich wertvolle Werke kennengelernt, die mir sonst verborgen geblieben wären. Es ist schon lange Zeit, damit aufzuräumen, dass, wie im Falle der Geschwister Mendelssohn, Fanny keine Ausbildung bekam, weil sie eben nur das Mädchen war, obwohl Einigkeit darüber bestand, dass ihre Begabung die größere war, und ihre Werke bis heute hinter denen ihres Bruders zurückstehen. Die Musik von Komponistinnen und Interpretinnen gehört ebenso wie die ihrer männlichen Kollegen zu uner aller Kulturgeschichte. Wir bestehlen uns selbst, wenn wir dieses Erbe vernachlässigen. Und noch schlimmer, wir entmutigen heutige Komponistinnen und Interpretinnen. Denn es ist leider immer noch so, dass Frauen auch im Kulturleben immer noch an den Rand gedrängt werden. Schluss damit!“ – Ruth Regelhy, Offenbach
„Wer Milliarden von Euronen in Frankfurter Banken versenkt kann diese nicht aus dem Kulturetat bei den frauenspezifischen, kulturellen Fördermaßnahmen abziehen. Eine Schande , sowas!!! Diskriminierung von Frauen immer noch usus und legitim. Diskriminierung von Migranten, da traut sich keiner ran. Pfui Frankfurt!“ – Ronald Erik Neiderman, Bremen
„das archiv muss unbedingt erhalten bleiben!“ – anonym, Frankfurt/Main
„Hier wird wieder einmal von der Politik besser von Kulturbanausen Kultur mit Füßen getreten!“ – Otfried Hagen, Rödermarkt
„Zum Erhalt einer einmaligen Sammlung im deutschsprachigen Raum“ – Birgit Breuning, Stuttgart
„Weil Frauen in der Musik wichtig sind.“ – Sara Wilde, Berlin
„Die Werke von Frauen und speziellen Künstlerinnen müssen gewürdigt und erhalten bleiben. Sie waren lange genug unsichtbar.“ – Gerda O’Donnell, Benningen
„Spezifische Frauenkultur Initiativen finde ich unbedingt förderungswürdig !!“ – Brigitte Vej-Nielsen, Giengen
„Komponistinnen stehen nach wie vor im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Zu Unrecht! Die Wichtigkeit der Sammlung, Vervollständigung, Pflege und Forschung an den Archivmaterialien zu den Komponistinnen trägt dazu bei, dass die benachteiligte Forschung an Frauengeschicht(en) und Genderfragen weitergeführt wird, so dass eines Tages vielleicht mal eine vollständige Gleichheit aller Menschen einer Gesellschaft erreicht wird.“ – Mareike Schwarzwälder, Frankfurt/Main
„Als Musikerin habe ich selbst oft Werke von Komponistinnen aufgeführt und bin auf ein solches Archiv angewiesen, um meine musikalische Arbeit gut ausführen zu können.“ – Carmen Brendel, Bad Nauheim
„Whatever happened to the land of musicians and philosophers?“ – Elizabeth Neiman, Geisenheim
„Um die Förderung aktueller Komponisten ist es gerade in Hessen nicht gut bestellt. Dieses Institut zu Gunsten der weiblichen Kolleginnen sollte erhalten bleiben.“ – Burkhard Mohr, Wiesbaden
„Das Archiv Frau und Musik ist in seiner Art einzigartig und darf daher nicht einfach verschwinden. mfg Sephardim Koblenz“  – Sephardim Koblenz, Augsburg
„…damit wir auch zukünftig neue Werke unbekannter Komponistinnen für uns entdecken können!“ – Regina Kochs, Köln
„Bestehende und bewährte Einrichtungen wie diese müssen auch für die Zukunft erhalten werden.“ – Andrea Christ, Bad Homburg
„Es handelt sich um eine Institution, die es an keinem anderen Standort gibt. Für Forschung zu Komponistinnen und Musikerinnen bietet das Archiv zentrale Materialien.“ – Prof. Dr. Frauke Heß, Kassel
„Da Frauenkultur wichtig und wertvoll ist.“ – Petra Krieg, Neuhausen
„Ich bin Musikwissenschaftler und erachte es als bedeutsam, das Deutschland, als Land großer Kultur, diese auch erhält. Es ist eine Aufgabe des Staates, Kultur mit Finanzmitteln, die die Bürger über ihre Steuern zur Verfügung stellen, für unsere Nachkommen zu erhalten.“ – anonym, Remagen
„Weil Frauen in der Musik mindest genauso wichtig sind, wie ihre männlichen Musikschaffenden und -ausübenden. Was wäre das für eine Welt, wenn es z.B. Clara Schumann nicht gäbe, nur um ein Beispiel anzuführen. Ohne Frauen keine Musik!“ – Dr. Rolf Lukowsky, Bernau
„Ich halte so ein Archiv für unheimlich wichtig um einen riesigen, eventuell noch unentdeckten Teil einr Kultur zu erhalten, auf die noch viel zu wenig Wert gelegt wird.“ – anonym, Leipzig
„Weil diese Förderung für die Entwicklung unserer Gesellschaft wichtig ist.“ – Sonja Schwarzer, Rodgau
„Zukunftsweisend, nicht in alte Strukturen fallen.“ – Karin Bortel, Ostfildern
„Das Archiv ist ein zentraler Baustein zur Frauen- und Gender-Forschung und Förderung“ – Prof. Dr. Janina Klassen, Freiburg
„Ich finde es beschämend, dass für eine Bildungsgesellschaft die Schließung des Archivs überhaupt in Betracht gezogen wird.“ – Susanne Hermann, Berlin
„Weil es nicht (nur) an der Kultur gespart werden darf, besonders im Zeitalter der Smartphones…“ – Jelena Zunda, Frankfurt/Main
„Ich finde, dass diese einmalige Einrichtung erhalten werden muss“ – Birgit Schwarz, Oberursel
„Das Archiv Frau und Musik ist eine einzigartige Einrichtung. Sie dokumentiert, archiviert das Leben und Wirken von Komponistinnen durch alle Jahrhunderte bis heute, unterstützt die Arbeit zeitgenössischer Komponistinnen und gibt allen die noch immer nicht selbstverständliche Anerkennung ihrer Leistungen auf dem Weg zum Selbstverständnis der Akzeptanz des Berufs Komponistin.“ – Dr. Angelika Horstmann, Kassel
„Kultur braucht immer Menschen, die sie wertschätzen und fördern. Dieses einzigartige Archiv sollte die Stadt Frankfurt mit Stolz erfüllen. Schon aus der Verpflichtung gegenüber den zukünftigen Generationen muss der Fortbestand einer Einrichtung, die sich endlich dem Schaffen von Komponistinnen widmet ohne Frage gesichert sein. Unsere Zeit braucht eine vollständige Musikgeschichte und die Musik der Komponistinnen. Dieses Archiv ist ein unverzichtbarer Schritt dahin. Darüber hinaus ist es ein Armutszeugnis einer sonst reichen Gesellschaft, wenn sie gerade an der Kultur sparen möchte. Gerade in diesem besonderen Fall wäre die Schließung eines einzigartigen Komponistinnenarchives eine historische Katastrophe, nur weil die Verantwortlichen die Erfordernisse der Zeit wohl einfach nicht erkennen konnten.“ – Irina Jacobson, Weimar
„Die Rolle der Frau in der Musik ist über die Jahrhunderte fast immer unterdrückt oder zu wenig geachtet worden. Dabei sind Frauen auf diesem Gebiet wahrscheinlich im Prinzip gleich begabt und auch potentiell gleich schöpferisch. Die Zeugnisse dafür sollten gepflegt und ausgewertet werden!“ – Prof. Otfried Voigt, Seeheim-Jugenheim
„Ich halte das Archiv für ungemein wichtig in Bezug auf Informationsmöglichkeiten und Erhalt der Werke von/über Komponistinnen, die leider nach wie vor in der Musikwissenschaft unterrepräsentiert sind.“ – Esther Schumacher, Bonn
„Unsere Gesellschaft und unsere Forschung hat noch lange nicht alle Beiträge, die von Frauen geleistet wurden erforscht, dazu war sie zu lange auf dem Auge blind, dass gender eine wichtige Forschungs- und Betrachtungskategorie ist. Aus diesem Grund ist eine Unterstützung von Frauenarchiven immer noch sinnvoll und wünschenswert.“ – Dr. Frauke Böttcher, Frankfurt/Main
„Keine Institution auf der Welt hat sich der Arbeit von Komponistinnen, Musikerinnen, Musikwissenschaftlerinnen, Verlegerinnen so erfolgreich gewidmet und für Frauen in künstlerischen Berufen so viel Positives in so kurzer Zeit geleistet wie das „Archiv Frau und Musik“. Das darf nicht sterben!“ – Ingeborg Feilhauer, Heidelberg
„weil mir eine in dieser Angelegenheit aktive Person wichtig ist“ – Rolf, anonym, Jengen
„Weil mir Frauen wichtig sind, Musik erst recht – und vor allen Dingen diese Kombination!“ – anonym, Mainz
„Ist eine einmalige Sache, die erhalten bleiben sollte.“ – Martin Diepolder, Lage
„Altes Wissen muss erhalten bleiben!!!“ – Heidrun Maurer, Augsburg
„Stoppt den Kahlschlag in der Kulturlandschaft von Baden-Württemberg!!“ – Thomas Wunder, Haigerloch
„Das Archiv Frau und Musik ist eine international sichtbare und erfolgreiche Initiative, für die Zukunft einer kritischen Musikwissenschaft unverzichtbar und ein wichtiger Beitrag zu einer internationalen Archivlandschaft von gesellschaftlicher Relevanz. Als Leiterin des Archivs der Kunstuniversität Graz und als Musikwissenschafterin unterstütze ich daher die Petition uneingeschränkt.“ – Susanne Kogler, Graz (Österreich)
„Das Thema Gender ist nicht so schnell zu erledigen“ – anonym, Augsburg
„Archiv Frau und Musik ist eine einzigartige Einrichtung, die Bestand haben soll.“ – Nikola Moosauer, München
„Die wissenschaftlichen, künstlerischen, die meisten kulturellen Leistungen von Frauen werden gerne als unwichtig oder unbedeutend abgetan, so dass Fördergelder lieber für „bessere Zwecke“ verwendet werden sollten, als für ein Archiv, das diese Leistungen dokumentiert und in dem man darüber forschen kann. Die ziemlich aggressiv gehaltenen „Kontra“-Kommentare zeigen, dass hier noch ein weiter Weg bevorsteht – sie erinnern vielmehr an die „Frauen und Gedöns“-Einstellung eines ehemaligen Bundeskanzlers. Selbstverständlich muss diese Forschungseinrichtung erhalten bleiben!“ – anonym, Frankfurt/Main
„Weil kleine Spezialarchive und -bibliotheken für die Forschung und die Vermittlung unverzichtbar sind!“ – Laura Held, Bonn
„Weil Musikerinnen, Dirigentinnen, Komponistinnen bisher in der Musik nicht gemäß ihrer Leistung gewürdigt werden.“ – Gabriele Bischoff, Düsseldorf
„Es ist wichtig, Künstlerinnen zu archivieren. Ihre Werke müssen bewahrt werden, damit sie wahr bleiben und werden, damit sie wahrgenommen werden. SOS, helft den Komponistinnen, rettet die Musik ihrer Seelen!“ – Anne Rossipaul, MAMU Neuenhaus
„Die Rolle von Frauen in der Musik zu dokumentieren ist für mich ein förderungswürdiges Anliegen.“ – Anne Tucker, Köln
„Forschung“ – Evabritt Selén, Stockholm (Schweden)
„Da Archive und Bibliotheken bzw. Spezialarchive/bibliotheken von großer Wichtigkeit für unsere Gesellschaft sind.“ – anonym, Hamburg
„I play a LOT of music by women nowadays. Before I was only playing music by men. Why?“ – Lena Josefsson, Vänersborg (Schweden)
„Frau und Musik ist eine kaum dokumentierte Geschichte; deshalb ist es wichtig, dass das Archiv bestehen bleibt.“ – Alice Spinnler, Wisen
„Liebes Frankfurt! Archive sind Kulturgut! Wenn wir aufhören sie zu fördern… wie sieht dann die Zukunft aus?“ – Kim Farah Giuliani, Potsdam
„Weil Kultur wichtig ist!“ – anonym, 50487
„auch ehrenamtliche Kulturarbeit ist der Förderung wert!“ – anonym, Bad Berleburg
„Ich halte es für sehr wichtig Frauenkultur sicht- und hörbar zu machen! Denn leider werden müssen wir Frauen immer noch bei gleicher Leistung und Kompetenz um Anerkennung kämpfen.“ – Eva Batt, Homberg
„Weil ich als Gleichstellungsbeauftragte an einer Musikhochschule für dieses Thema sensibilisiert bin.“ – Elisabeth Sasso-Fruth, Leipzig
„Jahrzehntelange Forschungsarbeit in Sachen „Frauen in der Musik“ muss weiterhin zugänglich bleiben. Es war ein Meilenstein in der Musikwissenschaft, solch ein Unterfangen überhaupt zu starten. Und es sollte weiter geforscht werden! Oder wollen wir auf einmal alle gern wieder geschichtslos werden? Wenn es so wäre, dass in Sachen Gender an den Musikhoschulen alles in Butter wäre, bräuchte es eine derartige Einrichtung nicht. Aber SO IST ES NICHT. Oder wo ist die Musikhochschule die das Archiv gerne aufnehmen und mit betreuen würde oder betreuen lassen würde? Grüße aus der Hamburger Frauenmusikszene“ – Angela Dietz, Hamburg
„Einzigartigkeit des Archivs, langes Kämpfen um Etablierung von Künstlerinnen“ – Hayart Chaoui, Wuppertal
„Ich schätze die Arbeit des Archivs sehr und halte sie für ganz wichtig. Das Thema bekommt ohnehin viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Gesellschaft und im Rahmen der Musikwissenschaft. Auf dieses Archiv kann Frankfurt zu Recht stolz sein, es zu schließen, ist sparen an der falschen Stelle und sehr kurzsichtig gehandelt!“ – Dorle Ellmers, Frankfurt/Main
„Als Autorin zahlreicher Buch- und Zeitschriftenbeiträge zum Thema Frau und Musik sowie aus editorischer Tätigkeit weiß ich, wovon ich rede, wenn ich beklage, wie wenig über weibliches Musikschaffen in Vergangenheit und Gegenwart bekannt ist. Das Archiv Frau und Musik mit seinen umfangreichen Sammlungen historischer und zeitgenössischer Notendrucke und Handschriften, von Sekundärliteratur, Ton- und Bilddokumenten, Vor- und Nachlässen liefert weltweit einzigartige Grundlagen sowohl für die musikwissenschaftliche Aufarbeitung dieses so wichtigen Themas als auch für die aktuelle Musikpraxis. Auch ich konnte es für meine Arbeiten nutzen und halte seine Fortführung in der bisherigen Form für unverzichtbar!“ – Brigitte Höft, Mannheim
„Das einzige Frauenmusikarchiv Europas sollte nicht sterben.“ – Dörte Rasch, Wuppertal
„Weil die eigenständigen Beiträge von Frauen zur Musik der Romantik, der Klassik und des Barock, der Renaissance, des europäischen Mittelalters erst in den letzten Jahren ernsthaft erforscht werden. Diese Arbeit darf nicht durch deplatzierte Mittelkürzungen gefährdet werden, im Gegenteil, es muss noch mehr in diese Richtung getan werden.“ – Hans-Michael Bauer, Frankfurt/Main
„Weil Komponistinnen Jahrhunderte lang vernachlässigt wurden.“ – Barbara Zerfowski, Frankfurt/Main
„Frauen unterstützen! Männer wollen wohl einsparen?“ – Barbara Teschke-Turck, Frankfurt/Main
„Weil die Arbeiten von Frauen strukturell gewürdigt werden müssen in einer demokratischen Gesellschaft“ – anonym, Düsseldorf
„Ich finde es wichtig, dass der kulturelle Beitrag, den Frauen in der Musikgeschichte geleistet haben, endlich stärker gewürdigt wird. Ich denke, dass es noch viele Schätze zu entdecken gibt. Dafür braucht es finanzielle Mittel. Das sollte es unserer Gesellschaft wert sein.“ – anonym, Frankfurt/Main
„Mich ärgert, wenn insbesondere in öffentl. rechtl. Medien, Schulbüchern, Künstlerinnen unterschlagen werden. Institute, Forscherinnen, Ehrenamtliche, die dazu beitragen, unsere weibl. Kulturgeschichte sichtbar, hörbar zu erhalten, müssen Unterstützung erfahren. Ihr Wissen muss genutzt werden, um es den Generationen zu Verfügung zu stellen.“ – anonym, Düsseldorf
„Ich singe im Kirchenchor, und unsere Chorleiterin hat vor, im nächsten Jahr Werke von Komponistinnen aufzuführen, worauf ich mich schon sehr freue. Das Archiv Frau und Musik kann uns dabei eine sehr große Hilfe sein. Es wäre ein herber Verlust, nicht mehr auf den dortigen Fundus zurückgreifen zu können.“ – Renate Markert, Frankfurt/Main
„Frauen in der Musik zu unterstützen ist wichtig – überall.“ – Linde Yu Bauß, Hamburg
„Ich bin Musikerin seit 30 Jahren“ – Christine Voigt, Frankfurt/Main
„Das Archiv leistet einen wichtigen Beitrag zur Kultur in einem vernachlässigten Bereich der Musikgeschichte.“ – Angelika Fuchs, Frankfurt/Main
„Ich beschäftige mich seit meiner Kindheit mit Musik und sehe, dass die Musik schreibenden Frauen immer einen schweren Stand hatten. Das soll besser werden.“ – Christa Ellringmann-Cannwurf, Friedrichsdorf
„It is a valuable research archive which foster interest in women composers, especially the living ones & organises events which benefit the community at large.“ – Janet Beat, Komponistin, Lanark (Schottland)
„Kultur ist unbezahlbar!“ – Jan Weber, Stuttgart
„Das Archiv ist weltweit einzigartig, kostbar !“ – Ursula Mühlberger, Frankfurt/Main
„Klugheit gebietet es, sich nicht der besonderen, seltenen Schätze zu entledigen.“ – Gabriele Ditze-Brauckmann, Bad Nauheim
„Zur Erhaltung der kulturellen Werte in Frankfurt ist das Archiv Frau und Musik ein wichtiger Baustein.“ – Barbara Herget, Bad Homburg
„weil es nicht angehen kann dass jahrelange erfolgreiche arbeit kaputtgespart wird und im kultursektor überhaupt verhältnismäßig zu wenig geld eingesetzt wird“ – Dr. Gunhild Roth, Berlin
„Kulturelle Leistungen von Frauen sind im öffentlichen Gedächtnis unterrepräsentiert!!!“ – Sabine Schwenk, Wien (Österreich)
„We in the United States also support your outstanding archiv and urge you to continue your good work.“ – Susan Borwick, Winston-Salem (USA)
„I have used this archive to research things that were unavailable elsewhere. It would be a great tragedy to discontinue support for this important institution.“ – Christin Norderval, Oslo (Norwegen)
„Die vollumfängliche Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft ist mir ein Anliegen. „Alle Menschen sind gleich“ ist leider noch lange nicht Realität.“ – anonym, Unterhaching
„Mir ist es wichtig das Frauengeschichte und Frauenprojekte nicht in der Anonymität versanden.“ – Helga Peitz, Offenbach
„Die Kompositionen von Frauen sind in diesem Archiv katalogisiert und für alle Zwecke abrufbar, auch muß der Bestand erweitert und fortgeschrieben werden. Es ist das einzige wissenschaftlich zugängliche Archiv dieser Art. Es muß erhalten und weiter unterstützt werden.“ – Jutta de Vries, Stade
„Ich bin Musikerin und nutze das Archiv für Konzertprogramme.“ – Doris Froese, Essen
„Die Leistungen der Frauen in der Musik sind immer wieder in Gefahr, in Vergessenheit zu geraten. Die ganze Mühe der neuen Frauenbewegung im 20. Jahrhundert die Spuren der Frauen in der Musik zu erforschen ginge zum großen Teil wieder verloren. Unsere Nachfolgerinnen, müssten, so wie meine Generation, bei 0 anfangen.“ – Anne Kastorff-Kühl, Langen
„Frau und Musik Archive is an important international centre for musicological research“ – Karla Hartl, Toronto (Kanada)
„Da, ich der Meinung bin, das jedes Frauenthema-Archiv wichtig ist, das wir Spuren in der Geschichtsschreibung hinterlassen.“ Lehmann Sabin, Ellwangen
„Women’s history is fundamental to mainting women’s equal riggts in the world.“ – Christina Gier, Edmontob/Alberta (Kanada)
„weil diese Möglichkeit weiter bestehen bleiben sollte.“ – anonym, Olching
„Wenn die Interessen von Komponisten und -innen gleichberechtigt behandelt werden, braucht es diese Einrichtung eines Tages eventuell nicht mehr oder kann unter einem Dach vertreten werden. – Aus Solidarität mit einer Frankfurter Freundin unterzeichne ich.“ – Gertraud Schwedler, Lauterbach
„Unterstützung kleiner Spezial-Archive“ – Ulrike Amsinck, Gau-Bischofsheim
„Historische Daten nicht verloren gehen lassen.“ – Johanna Westers-van Halsema, Papenburg
„Weil es um den Erhalt künsterlischen Schaffens geht und um den Respekt vor diesen Leistungen!!!“ – Pina Bilello, Hattersheim
„Was war die Begründung? Wahrscheinlich bestimmen mal wieder Männer, dass die Kreativität von Frauen unwichtig ist. Male chauvinismus!“ – Dr. phil. Karen Grossmann, Regensburg
„Der Beitrag von Frauen zur Musikkultur der letzten Jahrhunderte muss gewürdigt werden, er ist dem der Männer ebenbürtig und ist elementar als Identifikationsmöglichkeit für weibliche Kulturschaffende. Deshalb führt meiner Meinung nach kein Weg an der Erhaltung des Archivs Frau und Musik vorbei. Unsere Generation hat die Verantwortung dafür, weibliches Musikschaffen dem Vergessen und dem Verschweigen zu entreißen!“ – Cornelia Schäffer, Kassel
„Als Frau eine Komponistin zu sein ist eine sehr wichtige Aufgabe, die durch Existenz dieser Institution unterstützt wird. Ich selbst schreibe Klavierkompositionen und weiß, wie wichtig für uns Frauen dieser Arhive ist.“ – Alena Ortner, Mainz
„Archive finde ich wichtig“ – Magdalena Zoeppritz, Dossenheim
„Ich bin selbst Konzertveranstalterin (www.mommenta.de). Mir ist wichtig, dass Werke von Komponistinnen in den Programmen meiner Konzerte Raum haben. Noch sind Frauen in diesem Beruf drastisch unterrepräsentiert. Wie kann, wie will eine Gesellschaft, in der die Gleichberechtigung der Geschlechter zu den wesentlichen Zielen gesellschaftlicher Entwicklung gehören soll, damit umgehen? Es wird viel über Frauenquoten in Unternehmen gesprochen. Ist die Wirtschaft wichtiger als die Musik, die Königin der Künste? Sollen wir uns damit abfinden, dass Frauen in der Musikszene unserer Zeit zwar als Interpretinnen zu hören und anerkannt sind, aber bis heute nur in den seltensten Fällen selbst Musikwerke schaffen, indem sie sich für den Beruf als Komponistin entscheiden? Wer die Gleichberechtigung der Geschlechter befürwortet, kann doch vor solch eklatanten Lücken nicht die Augen verschließen. Das Archiv ist eine zentrale Säule in dem vielfältigen Bestreben, hier voran zu kommen. Hier laufen viele Fäden zusammen. Dorthin können wir uns wenden, wenn es mal Fragen gibt. Zuweilen sind es die kleinen, weinger spektakulären Einrichtungen, die Substantielles für die kulturelle Entwicklung leisten.Ich bin erstaunt, dass Frankfurt, die Stadt der vielen Museen, nun keine Mittel mehr aufzubringen vermag für die wichtige kulturelle Aufgabe, die dieses Archiv seit Jahren erfüllt. – Elisabeth Sedlack-Zeidler, Dotmund
„Das Archiv ist ein bundesweit einmaliges Kompetenzzentrum!“ – Teja Heine, Hamm
„zum Erhalt der Unterstützung des Archives“ – Sebastian Stiebert, Hamburg
„Transatlantische Perspektive: In Deutschland scheinen viele nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, welch grosse Bewunderung Deutschland als Land der Musik geniesst. Auf diesem Gebiet Mittel zu streichen, bedeutet letztlich Schaedigung des deutschen Rufs im Ausland. Wie dankbar sollte man dafuer sein, dass Deutschland fuer viele vor allem als Land der Musik gilt (und eben nicht nur als Land des Holocaust). Als Professor, der jedes zweite Semester in Mannheim und Jena verbracht hat, als Mitglied des Universitaetsausschusses fuer juedische Studien der University of Connecticut, als Ehemann der amerikanischen Komponistin Elizabeth Austin (www.elizabethaustinmusic.com) und als ihr Librettist (Kleist-Oper nach der „Marquise von O.“) koennte ich noch eine ganze Reihe von Beobachtungen darueber anschliessen, dass man sich in Deutschland nur sich selbst schadet, wenn man im Bereich der Musik Kuerzungen beschliesst.“ – Gerhard Austin, Storrs/Connecticut (USA)
„die prioritäten beim geldausgeben könnten wahrlich anders gesetzt werden und müssen dies auch, wenn wir den weiterbestand unserer kultur befürworten!“ – Nicola Peters-Geiger, Bad Nauheim
„Was soll mal wieder als erstes „weg“ wenn das Geld knapp wird? Lebenszeichen von: FRAUEN. Geht gar nicht. Um für unsere Töchter das Andenken an ihre Vorbilder zu bewahren muss dieses Archiv bleiben. Sonst gibt es diese Frauen im Bewusstsein der Menschheit nicht (mehr)! Es wäre ein zweiter Tod.“ – Viola Kramer, Aachen
„Es kann nicht sein, dass ein derart wichtiges Archiv in einer der wohlhabendsten Städte Deutschlands – Bankenstandort Nr. 1! – mit derartigen Sparwütereien konfrontiert wird.“ – Ulrich Ludat, Saarbrücken
„erhalt von kunst und kultur ist immer wichtig“ – Markus Roubrocks, Köln
„Weil-weil…“ – Mary-Noele Dupuis, Köln
„Werke von Frauen dürfen nicht verloren gehen auch nicht von Bildenden Künstlerinnen“ – Heide Haike, Detmold
„ein so verdienstvolles und wichtiges Projekt darf einfach nicht sterben“ – Heidrun Merk, Frankfurt/Main
„Eine solche einmalige Einrichtung muss unbedingt erhalten bleiben. Im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes und damit der Gleichbehandlung von Frauen sollte auch die Erforschung ihres Beitrages zu unserer Kultur nicht einfach hintenüber geworfen werden. Es sollte ernsthaft nach Wegen gesucht werden – z.B. durch Zusammenarbiet mit anderen Kulturinstituten und durch Einbeziehung von Ehrenamt, dieses Institution am Leben zu halten. Nur so kann auch das Bewusstsein dafür, welchen Beitrag FRauen für die Musik geleistet haben wachgehalten werden und für Frauen ein Ansporn gegeben werden, sich für die Musik einzubringen und dort – wie ihre Vorbilder – ihren Weg zu machen“ – Dr. Angela Kaiser-Lahme, Boppard
„So viele Einrichtungen und Museen für männliche Komponisten … und nun …“ – Wilhelm Breder, Frankfurt/Main
„Weil das Archiv Frau und Musik wertvolle Arbeit leistet.“ – Karin Berrio, Frankfurt/Main
„Weil dieses Archiv einmalig ist.“ –Ute Poetzsch, Magdeburg
„Ich singe selber in einem Frankfurter Chor mit und halte es für wichtig, dass weiterhin die Bedeutung der Frauen für die Musikgeschichte (sei es in Form von Kompositionen oder Interpretinnen) untersucht wird.“ – Annette Odenwald, Frankfurt/Main
„die förderungen von frauen in unserer kultur ist selten. zu selten wird das schaffen von frauen gehör verschafft. also warum ausgerechnet dies abschaffen? (ich hoffe, die entscheidung wurde nicht von männern getroffen)“ – Isabelle Winter, Kassel
„Bin selber Musikerin und eine Frau.“ – anonym, Moisburg
„…weil ich selber Musik komponiere und es immer noch extrem schwer, als Musikerin einen ernstzunehmenden Platz zu bekommen. Es ist immens wichtig, das die Menschen über die Geschichte der Frau in der Musik aufgeklärt werden! Das lang vergessene und unterdrückte, aber auch erfolgreiche Komponistinnen für ihren Beitrag zur Musik dieser Welt mit Erinnerung gewürdigt werden. Eine lebenswichtige Ermutigung weiter zu machen, für angehende junge Komponistinnen!“ – Moina Stock, Oberursel
„In der Kultur wird schon zu viel gekürzt. Archive sind wichtig für die Nachwelt. Es muss der Stadt Frankfurt eine Ehre sein, ein solches Archiv unterstützen zu dürfen. Es ist ein Zeichen von Kulturlosigkeit dies nicht zu tun.“ – Steffi Haake, Berlin
„Impossible“ – Barbara Schönewolf, Kassel
„weil für mich Kunst und Kultur einen wichtigen Platz in meinem Leben einnimmt.“ – Christine Hubmann, Völs
„Die Arbeit des Archivs ist für alle, die in der musikwissenschaftlichen Genderforschung tätig sind, unverzichtbar. Für diese Forschungsarbeit stellt das Archiv wichtige Dokumente zur Verfügung und vermittelt zugleich einen Überblick zum Stand der aktuellen Forschung.“ – Prof. Dr. Bodo Bischoff, Kleinmachnow
„Komponierende Frauen sind lange genug ignoriert worden – und brauchen volle Unterstützung und Förderung!“ – Christine Bierbach, Frankfurt/Main
„Einrichtung ist sehr wichtig“ – Cornelia Weller, Frankfurt/Main
„Frauen sind in ihren Fähigkeiten immer übersehen worden. Sie wurden nur als Musen der Männer wahrgenommen, deshalb ist es wichtig, ihre künstlerischen Produktionen zu dokumentieren.“ – Christina Rest, Frankfurt/Main
„Kultursponsoring ist mir wichtiger als neue heile Straßen“ – Christa Wittrock, Kassel
„Es ist dringend wichtig, dass die Werke von Komponistinnen gesammelt und an einem Ort zugänglich sind. Meine eigenen Werke befinden sich teilweise ebenfalls in diesem Archiv“ – Renate M. Birnstein, Hamburg
„Weil es so tolle Kompositionen von Frauen gibt, die noch gar nicht bekannt sind und nie gespielt werden und weil der Staat sich aus der Förderung von Kultur nicht so zurückziehen sollte.“ – Birgit Meinardus, Göttingen
„Ich finde es bedenklich, dass von den Städten und Kommunen immer mehr bei Bildungs- und Kultureinrichtungen eingespart wird! Hier in Kassel wurden z.B. sehenden Auges Millionen mit dem Ausbau des Flughafens Kassel-Calden verschleudert, obwohl so gut wie jedem klar war, dass das ein Mißerfolg werden würde, Gleichzeitig wurde erst vor kurzem beschlossen, 3 Stadteil-Bibliotheken dicht zu machen. Ähnliche Beispiele gibt es sicher auch in Frankfurt. Das steht meiner Meinung nach in keinem gesunden Verhältnis und darum finde ich, dass man dagegen etwas tun sollte.“ – Stephanie Bräuning-Orth, Kaufungen
„Leider werden nicht immer die wirklich wichtigen Prioritäten in unserer Stadt gesetzt… Statt mit Rollrasenstücken die Abstände zwischen U-Bahn-Schienen zu verschönern, sollten solche Gelder lieber in die Kultur-Bereiche gegeben werden. Ich schätze Natur sehr, aber die U-Bahn-Schienen-Rand-Bereiche, die könnten doch wohl ohne Schaden mit billigerem Material verschönt werden… Frauen zu eigenen musikalisch kreativen Anstrengungen zu ermutigen, das ist eine der Aufgaben dieses Archivs – und das sollte genügend Mittel für seine Weiterabreit erhalten!“ – Gisa Luu, Frankfurt/Main
„Da ich selbst Musikerin bin, ist mir diese Petition sehr wichtig.“ – anonym, Bielefeld
„Damit gesellschaftlich wichtige Arbeit von Frauen erhalten bleibt um anderen Frauen Grundlagen für ihre Arbeit zu geben.“ – Sabine Döhner, Frankfurt
„Frauenforschung ist nach wie vor wichtig und mühsam ausgegrabene Frauengeschichte, auch Frauenmusikgeschichte darf nicht unter die Räder kommen“ – Hildegard Remling, Neumarkt
„weil ich eine frau bin“ – Oxana Omelchut, Köln
„Musikalische Förderung und Forschung wird an allen möglichen Stellen gekürzt. Daher halte ich es für unabdingbar, auch und gerade die weniger bombastischen Projekte zu unterstützen. Es sollen nicht nur Großevents die musikalische Landschaft Deutschlands bestimmen dürfen, gerade die Zwischentöne machen die Musik lebendig.“ – Susanne Hochhäusler, München
„es ist ein Kulturgut und muss erhalten bleiben.“ – Isolde-Dorothea Eisenmann, Berghaupten
„Weil wir sonst nichts mehr für Komponistinen in FFM und Region haben …“ – Elena Maier, Frankfurt/Main
„Weil es um Frauen geht und ihre immer noch verschwiegene Geschichte. Alles Patriarchen und ihre Unterstützer!!!“ – anonym, Frankfurt/Main
„Für die Projektarbeit des Landesmusikrates Bremen (Klavierwettbewerb, Komponistenwettbewerb etc.) ist es äußerst wichtig, auf die Bestände des Archivs zurückgreifen zu können,die Spezialisierung ist in dieser Form ein zweites Mal nicht vorhanden!“ – Vorstand des Landesmusikrates Bremen
„siehe Grundgesetz – Gleichstellung Mann und Frau! Des weiteren: wichtig solcherlei Forschungseinrichtungen zu fördern, da sehr schwer Gelder zu beschaffen & sonst nicht erhalten werden kann“ – Jan Barthel, Frankfurt/Main
„Weil es ein wichtiges Archiv ist und Archive dazu da sind, dass vieles unseren Nachfolgenden Generationen erhalten bleiben!!!!“ – Aysun Bademsoy, Berlin
„Erhaltenswert! Die Unsichtbarkeit der weiblichen Produktion in Kunst und Kultur vergangener Epochen kann nicht revidiert werden. Orte an denen sie sichtbar gemacht wurden und werden sind deshalb besonders wertvoll!“ – Sonja Ebel, Pöcking
„musik ist eine die wichtigstes dinge in leben!!!!“ – anonym, Frankfurt/Main
„Weil ohne die Petition das historische Erbe kulturschaffender Frauen verloren geht.“ – anonym, Saarbrücken
„Das Archiv Frau und Musik ist WICHTIG für unsere KULTUR, für unser kulturelles Gedächtnis, für Forschung und Lehre. Es ist mir schleierhaft, wie überhaupt jemand auf die Idee kommen kann, diesem – und generell artverwandten gemeinnützigen Institutionen – die Förderung zu streichen. Wozu zahle ich eigentlich Steuern? Doch nicht für irgendwelche ominösen Bankenrettungen, sondern unter anderem für die Finanzierung solcher Projekte! In Deutschland werden die Prioritäten bei den Ausgaben definitiv FALSCH gesetzt, das muss sich ändern.“ – Claudia Ranft, Hamburg
„Weil es immer noch viel zu wenige Informationen über Frauen in der Musik gibt. Das ist nur ein Spiegelbild dessen, dass viel zu wenige Frauen in der Musik hörbar/sichtbar werden: Wie viele Dirigentinnen kennen Sie? Wie viele Kompositionen von Frauen werden gespielt? Wie viele Schlagzeugerinnen kennen Sie in der Pop-Musik? Wem ist bekannt, dass viele Werke (z.B. von Felix Mendelssohn Bartholdy) gar nicht von Männern komponiert wurden, sondern von Schwestern, Müttern, Ehefrauen? Wir sind erst am Anfang der Arbeit! Dass die CDU sich dafür nicht interessiert, ist bekannt; aber dass die Grünen da mitmachen, ist erstaunlich.“ – Anja Uhling, Frankfurt/Main
„es gibt nur eine patriarchale geschichte – dieser archiv geht dagegen an! weiter so!“ – Caroline Richter, Leipzig
„Nachdem die kulturelle und wissenschaftliche Leistung von Frauen in verschiedensten Bereichen fast nicht erforscht ist, kein Unterrichtsthema in der Schule und weitgehend auch nicht im Bewußtsein unserer Gesellschaft (schauen Sie sich die Rednerlisten großer medizinischer, wirtschaftswissenschaftlicher, juristischer, ökologischer u.a. Kongresse und Symposien an) sind diese Forschungseinrichtungen sehr wichtig, und sie müssen erhalten bleiben, im Gegenteil, es sollte viel mehr davon geben.“ – Bettina Wagner-Bergelt, München
„Das Archiv leistet eine bedeutende dokumentarische Arbeit zu einem wichtigen und dennoch oft vernachlässigten kulturhistorischen Thema.“ – Axel Klein, Frankfurt/Main
„Immer wieder begegnet mir das „Argument“ Es gäbe ja keine Frauen, die sich trauen, die etwas historisch Wichtiges zustande gebracht haben, die von Bedeutung waren oder sind, die sich auf Chefposten bewerben wollen etc… Das Archiv beweist das Gegenteil!“ – Sinaida Thiel, Oberursel
„Muss erhalten bleiben!“ – Christopher Thiel, Oberursel
„Das Archiv Frau und Musik ist DER Ort, um die Bedeutung von Komponistinnen in der Musikgeschichte aufzudecken und auch in Zukunft in der Öffentlichkeit darzustellen.“ – Gudrun Mettig, Köln
„Ich bin Historiker, Volkskundler und Archivar, nicht nur von Berufs wegen ist mir der Erhalt dieses Archives wichtig.“ – anonym, Mettmann
„Gleichstellung von Frauen – bei Komponistinnen besteht noch erheblicher Bedarf!“ – Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, Karlsruhe
„Das Archiv wurde vor einigen Jahren von Kassel aus nach Frankfurt „gelockt“, da dort eine zukunftserhaltende Förderung winkte. In Kassel wurde das Archiv nach jahrelangen Aktivitäten auch aus der städtischen Förderung herausgenommen. Als Musikwissenschaftlerin muß ich für den Erhalt plädieren, da es die einzige Möglichkeit darstellt, Komponistinnen und deren Werk umfassend erforschen zu können und deren Kompositionen zur Aufführung zu bringen. Dies geschieht leider immer noch viel zu wenig und würde ohne das Archiv vielleicht ganz aufgegeben werden. Mit einem „Männerarchiv“ würde so etwas mit Sicherheit nicht passieren. Ich erwarte gerade hier die Anwendung des Artikel 3 unseres Grundgesetzes zur Gleichberechtigung. Dieses Archiv ist ein Leuchtturm in der historischen Musikwissenschaft und muß als solcher weiterhin unterhalten werden.“ – Dr. Sabine Töppel, Kassel
„Weil ich bisher die Arbeit des Vereins sehr gut fand“ – Gudrun Hofrichter, Kassel
„Die Stadt Frankfurt leistet mit der Förderung des Archivs Frau und Musik einen grundsätzlichen Beitrag zur Erforschung eines bedeutenden Bereichs der Musikgeschichte, der bislang kaum bis gar nicht beachtet wurde: Die Rolle der Frau in der Musik im Allgemeinen und die Bedeutung der Frau als Komponistin und Interpretin. Es ist an sich bedauerlich, dass es überhaupt dieser Sonderform der Aufarbeitung bedarf. Eine Einstellung würde jedoch Stillstand bedeuten. Das darf nicht sein.“ – Christiane Franke, Hösbach
„Ich selber habe dort auch schon wichtige Materialien für meine Diplomarbeit erhalten.“ – anonym, Kassel
„finde die Förderung wichtig und unterstützenswert“ – Eva Maria Janicki, Kassel
„Dieses Angebot ist ein wichtiger Beitrag zu genderspezifischen Angeboten und förderungswürdig auch im Hinblick auf einen spezifischen Bereich der Musik- und Kulturgeschichte!“ – Martina Kerzel, Göttingen
„I am an American music librarian with a special interest in helping publicize the works of women composers and to encourage them to continue to compose.“ – Marylin Quinn, Thorofare/USA
„Weil Frauenkultur immer noch ein Stiefkind Dasein fristet!“ – Elke Trevisany, Much
„dies ist eine wichtige internationale Forschungsstätte und eine weltweit einmalige Einrichtung – KomponistINNEN sollen nicht auf ewig unbekannt und historisch erwähnt werden!“ – Claudia Nothtroff, München
„Weil hier eine sehr wichtige Arbeit für uns Frauen geleistet wird.“ – Christel Ziltz-Göller, Eschwege
„Dokumentation. Forschung. Information. Erhalt von wichtigem Kulturgut. Möglichkeit von Quellenstudien. Vergleich verschiedener Autorinnen, Stilanalysen … … … Musikgeschichtliche Entwicklungen.“ – Otto Werner, Euskirchen
„Weil das Archiv unbedingt weitergeführt werden muss.“ – Hildegard Christ, Berlin
„Frauen werden als Musikerinnen weniger beachtet, gewertschätzt und gefördert als Männer“ – anonym, Bielefeld
„Weil Frauen als Komponistinnen, Dirigentinnen od. Musikmanagerinnen im öffentlichen Leben und in der Schule noch zu kurz kommen.“ – Verona Eisenbraun, Rüsselsheim
„Innerhalb von 30 Jahren wurden aus aller Welt Autographe Musikpartituren und Tonträger sowie biographisches Material von Komponistinnen an das Archiv verschenkt. Interpreten, Dirigenten, Veranstalter finden dort Musik für ihre Konzerte.“ – Barbara Heller, Komponistin, Darmstadt
„Die Bildungslandschaft verarmt zusehends. Das darf nicht so weitergehen.“ – anonym, Berlin
„It is very important to preserve our musical heritage!“ – Johannes Meuleman, Bad Vilbel
„Weil die gendergerechte Musikforschung notwendig ist.“ – Julio Mendívil, Nettetal
„Jeder Musik bibliothek un d archif sins mir wichtig. Internet is nicht die Endlosung“ – Wolter Birza, Groningen/Niederlande
„das archiv muss bleiben – es ist so sinnvoll und das einzige was die musik von frauen archiviert das gibt es sonst nirgendwo + frauen fallen soweiso aus dem „musikbusiness“ heraus“ – anonym, Frankfurt/Main
„It is very important that knowledge concerning women will be preserved by experts to guarantee its use and visibility. It would be a serious waste if the archive is no longer funded.“ – Ineke van Mourik Librarian ATRIA, institute for women’s history, Amsterdam
„Es geht um möglichst viele Bestände zu diesem wichtigen Thema. Daher unterstütze ich diese auch von mir unterschriebene Petition ohne Wenn und Aber.“ – Prof. Dr. Gerd Rienäcker, Mühlenbeck
„die musikbranche, „klassische“ wie „unterhaltungsmusik“ (und alle weiteren), ist in vielen hinsichten und in allen funktionsbereichen (komposition, interpretation, lehre, management, forschung etc.) von männern geprägt, meistens weißen, heterosexuellen, in mittel- oder oberschicht sozialisierten, als „gesund“ wahrgenommenen. es braucht raum für und wissen über andere personen(gruppen), die in, mit und über musik arbeiten, seit jeher und heute. das archiv ist ein wichtiger ort solchen wissens.“ – anonym, Mainz
„Mir ist diese Petition wichtig, weil die Einstellung der Fördermittel für das Archiv bedeuten würden, dass es nicht mehr seine wichtigen Aufgaben erfüllen kann. Dann wäre wieder ein kultureller Verlust mehr in unserem Land zu verzeichnen. Die Politik spricht so viel von Frauenförderung, sie sollte dafür mehr tatkräftige Unterstützung auch auf dem Gebiet der Kunst zeigen.“ – Dr. Ina Schwaen, Berlin
„Meine Unterschrift setzte ich i. A. der Otto-Dessoff-Forschung allein schon deshalb unter diese Bitt- und Forderungsschrift, weil der eingetragene Verein des Internationalen Arbeitskreises Archiv für die Frau und Musik, bislang unterstützt von vielen ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern, gefördert von der Stadt Ffm. (Amt für Wissenschaft und Kunst) und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, keinesfalls zur Sackgasse verkommen darf. Dieses Gremium, das u. a. das hochinteressante Journal VivaVoce 3-4 mal jährlich herausgibt, leistet eine hervorragende Arbeit, die ohne Unterstützung von außen nur noch schwer gewährleistet werden kann.“ – Gerhard Albert Jahn, Chemnitz
„Aus den Gründen, die M.-E. Kitchens angeführt hat.“ – Francine Singer, Frankfurt/Main
„Wir haben in den 1980er Jahren mit den Hamburger Musikerinnen und Musikwissenschaftlerinnen lange gekämpft für die Einrichtung eines solchen Archivs. Jetzt darf das Erreichte nicht in der nächsten Generation wieder verlorengehen.“ – Gabriele Wittmann, Hamburg
„Die Petition ist mir wichtig, weil ich feststellen muss, dass oft zuerst an der Kultur gekürzt wird. Unter dem wirtschaftlichen aspekt kann ich das verstehen. Für mich, und ich denke, auch für andere Menschen, ist es aber nicht das Geld, das das Leben so lebenswert macht. Es ist der Genuss, die Ruhe, die Freiheit. Lieber mehr Kultur, weniger Geld und mehr Glück. Mehr Menschlichkeit.“ – Julian Furon, Frankfurt/Main
„KEINE EINSTELLUNG VON MITTELN FÜR KULTUR!“ – Dr. Christiane Klein, Darmstadt
„Die Unterstützung von Frauen und Kultur liegt mir am Herzen.“ – Sybille Friedrich, Berlin
„ausgesprochen wichtig ist der Erhalt der Förderung. Es gibt nicht mehr so viel dieser Art.“ – Günter Fickert, Grashellenbach
„Kultur ist kein Luxus, sondern HUMUS für unsere menschliche Existenz hier auf Erden!“ – Manfred Grietens, Kirchditmold
„Ich studiere Musikwissenschaft und merke immer wieder, wie wenig Komponistinnen, Dirigentinnen und Musikerinnen Beachtung in der Musikwissenschaft bekommen. Das sollte sich in Zukunft gerne ändern.“ – Josephine Prkno, Weimar
„Weil ich als Orchestermusikerin weiss, dass Frauen, speziell als Komponistinnen, in der Musikbranche und der Gesellschaft im allgemeinen,lange Zeit nicht genug Beachtung fanden. Ich habe selbst mehrere Jahre in Frankfurt gewohnt und finde es wichtig, dass die Stadt eine solche Einrichtung unterstützt.“ – Heike Malz, Barsinghausen
„um nachaltiges und relevantes wissen zu erhalten macht man so einiges ..zum beispiel eine petition unterschreiben die wohl kein gewicht oder erfolg verspricht. um kosten zu sparen auch ..zum beispiel kulturell und emanzipatorisch, wichtige archive einstampfen.“ – Peter Hänsel, Berlin
„Weil es für unseres kommunes Gedächnis und Errinerungen wichtig ist.“ – anonym, Frankfurt/Main
„Ich bin eine Frau und studiere an einer Musik und Kunst Hochschule die meisten Dozenten sind…“ – Johanna Franke, Frankfurt/Main
„Weil ich eine Musikerin bin.“ – anonym, Frankfurt/Main
„Es ist extrem destuktiv, etwas das mit öffentlicher Gelder aufgebaut wurde, so plötzlich im Regen stehen zu lassen. Wenn es eine Änderung geben soll, denn muss es verhandlet und alternative gefunden. So ein Archiv ist nicht nur für Frankfurt vom Interesse sondern ist eine renommierte international Institution“ – Mary Elizabeth Murphy, Berlin
„Geschichte ist immer die Geschichte der herrschenden Klasse. Daher ist die Geschichte von Frauen weitgehend untergegangen. Das Verdienst von „Frau und Musik“ ist, uns bedeutende Aspekte unserer Musikgeschichte wieder zurückzugeben und uns damit die Chance zu geben, unsere eigene Ortung im Hier und Jetzt unter anderen Gesichtspunkten wahrzunehmen, Frauen – vor allem Künstlerinnen – von heute konstruktiv in ihrem Selbstwertgefühl zu unterstützen. Ganz zu schweigen davon, daß hier Kunstschätze gehoben werden!“ – Dr. Gabriele Beinhorn, Baden-Baden
„Frauen gab es meines Wissens schon immer, aber ihre Leistungen wurden lange wenig registriert.“ – anonym, Berlin
„Frauen haben schon immer eine wichtige Rolle in der Musikgeschichte gespielt, standen aber oft im Schatten anderer populäreren männlichen Persönlichkeiten. Dieses Wissen muss weiter gefördert werden.“ – anonym, Frankfurt/Main
„Frauen sind in der Musikgeschichte nicht genug bearbeitet und archiviert.“ – anonym, Frankfurt/Main
„Aspekt FRAU und Musik“ – anonym, Berlin
„Aus den oftmals genannten Gründen, daß die künstlerische Arbeit von Frauen sehr lange übergangen, wenig gefördert und wenig in die Öffentlichkeit gebracht wurde.“ – Marli Feldvoß, Frankfurt/Main
„In der Musikgeschichte haben Frauen, die mit den gleichen, teilweise genialen Talenten ausgestattet waren wie Männer, kaum oder gar keine Möglichkeiten der Förderung, der professionellen künstlerischen Betätigung und Vermarktung gehabt. Dennoch haben viele phantastische Werke hinterlassen. Diese Schätze müssen zugänglich sein, das Archiv unbedingt finanziert werden, damit Wertvollstes einsehbar, veröffentlichbar, aufführbar werden kann.“ – Stephan Kaller, Augsburg
„Frauen sind in der Musik unterrepresentiert. Dabei gibt es sehr viel Kreativität, Leidenschaft und know how. Die Gesellschaft ist gut beraten, das nicht zu übersehen.“ – Jutta Weinhold, Hanstedt
„Muss denn wirklich alles, was von vielen Personen kulturell in mühevoller jahrelanger Arbeit erstellt wurde kaputt gemacht werden? Zählt denn wirklich nur noch der Mammon? Armes Deutschland, es ist lange her, dass du das Land der Dichter und Denker warst. Der Abbau von kulturellen (Bildungs-)Einrichtungen, Orchestern, Musik- und Kunsthochschulen u.a. ist ein Schritt dazu, was eine Weile für allgemeine Empörung sorgte: „Deutschland schafft sich ab“. Unsere „Volksvertreter“ sind sehr damit beschäftigt dieses Ziel zu erreichen in dem sie sich bemühen, sich dem globalisierten Schwachsinn anzupassen.“ – Peter Hoch, Trossingen
„einzigartig in der BRD und in der Welt!“ – Bettina Bock, Darmstadt
„Die kulturellen Leistungen von Frauen, besonders auch auf dem Gebiet der Musik, sind noch lange nicht im öffentlichen Bewußtsein verankert. Aus diesem Grund bedarf es einer speziellen Förderung, die auch – wie das Archiv Frau und Musik – durch den eigenen Namen Aufmerksamkeit und Wirkung erzielt.“ – Doris Greiner, Idstein
„Weil die Leistungen von Frauen im Bereich Musik seit Jahrhunderten verschwiegen werden. Es scheint mir daher wichtig, in diesem Bereich zu forschen und zu archivieren. Ein Beitrag zu unserer Kulturgeschichte, der nicht verloren gehen sollte.“ – Hilke Sellnick, Idstein
„Weil das Archiv Frau und Musik einzigartig ist und die verdienstvolle Arbeit derer, die es zusammengetragen haben, nicht umsonst sein darf. Es ist Teil unserer Geschichte und Identität!“ – Dr. Anne Geib-Stegat, Eisenberg
„Im Grundgesetz ist verankert, alle Menschen sind hleich. Was sind wir für eine Gesellschaft, die Frauenquoten braucht, als wären wir eine exotische Tierart, in der Frauen schlechter für gleiche Arbeit bezahlt werden, in der von Frauen erwartet wird, dass sie sich zurücknehmen – in so einer Gesellschaft ist zwangsläufig kein Platz für ein Thema namens Frau und Musik. Wir leben im Mittelalter, und unsere Männer sollten sich einfach schämen. Wir Frauen können das nur durch einen Lysistrata-Streich auf allen Ebenen verändern: deshalb ist es so wichtig, diese Aktion durchzuführen. als Musikerin ist es mir extrem wichtig, in einer nicht von Männern dominierten Kunstszene zu arbeiten.“ – anonym, Bissingen
„Frauen sind im Musikleben leider immer noch vor allem als Interpretinnen und weniger als Schöpferinnen präsent.“ – Uta Kaminsy, Berlin
„Bin selber Musikerin.“ – Sandra Gallrein, Berlin
„ich möchte dieses Engagement unterstützen“ – anonym, Darmstadt
„weil so ein wichtiges Archiv nicht verschwinden darf“ – Katja Panther, Erkrath
„weil ich Musikerin und Frau bin!!“ – anonym, Hünstetten
„Musik und kunstlerisches schaffen sollte nicht geschelchtsbezogen bevorzug/benachteiligt sein. Warum müssen sich frauen immer noch für ihren stand/ihre anerkennung in der gesellschaft „rechtfertigen“? Lasset es doch endlich „menscheln“ – Sigrid Stjerneby, Göttingen
„Es ist ein besonderes Kulturgut!“ – anonym, Schifferstadt
„Weil die Erforschung des kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Schaffens von Frauen unabdingbar für eine aufgeklärte und gleichberechtigte Gesellschaft ist.“ – Claudia Blacha, Karlsruhe
„Nicht nur ist Musik so wichtig für eine Gesellschaft sondern die Rolle und Geschichte der Frauen. Deswegen ist die Schutzpatronin der Musik – die heilige Cäcilia : )“ – Magdale Linda Labbe Henke, München
„Das kostet nicht die Welt! Das Frauenarchiv ist wichtig und soll erhalten bleiben!“ – Alexandra Kumant, Frankfurt/Main
„Die wichtige Rolle der Frau in der Musik darf nicht vergessen werden und muss Bestand haben für den Erhalt eines wesentlichen Kulturgutes. Frauen tragen die Basis.“ – Gabriele Kurz, München
„Mir ist diese Petition wichtig, weil auch Frauen in der Musik erhebliche Leistungen erbracht haben, die weiter wissenschaftlich ergründet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen.“ – anonym, Augsburg
„Ein so wichtiges Archiv sollte nicht nur von dem Wohlwollen einer Stadt, bzw. Bundeslandes abhängen.“ – Ingrid Eichner, Ansbach
„Weil Geschichte der Hälfte der Menschheit für die Zukunft der ganzen Menschheit unverzichtbar ist.“ – Shiva Yamini-Aiff, Regensburg
„Als Musikerin i.R. habe ich häufig mit gängigen Vorurteilen über komponiernde Frauen zu kämpfen gehabt, deshalb ist mir die Beibehaltung des Archives wichtig.“ – Margret Thiemann, Wermelskirchen
„weil das Schaffen von Frauen zu oft unbeachtet bleibt“ – Gertraud Zauner, Wien/Österreich
„Weil Frau Heller, die ich sehr schaetze, sie wichtig findet!“ – Michael Steiner, Gondelsheim
„Weil so ein Archiv, das in langen arbeitsreichen Jahren aufgebaut wurde, unwiederbringlich ist. Das darf einfach nicht aufgegeben werden !“ – Elke Marie North, Salzburg/Österreich
„Ich finde, dass gerade Frauenmusikprojekte speziell gefördert und archivirt gehören, denn die Vergangenheit hat immer wieder und zu allen Zeiten die Fähigkeiten der Frauen nicht nur auf diesem Gebiet unterdrückt sondern gar gestohlen und für sich verwendet.“ – Helga Koch-Zessin, Nürnberg
„Weil es eine einmalige Einrichtung und wichtig für Forschung ist.“ – Gabriele Jirkal, Salzburg/Österreich
„Ich bin Frau und ausübende Musikerin“ – anonym, Göttingen
„weil eine solche einzigartige Forschungs – und Sammelstelle wichtig ist..“ – anonym, Hösbach