Konzert HUNDERTAUSEND LIEDERKEIME – 18.5.2013

HUNDERTTAUSEND LIEDERKEIME – musikalisch. romantisch. weiblich.
Samstag, 18. Mai 2013, 20 Uhr, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld (kleiner Saal)

Lieder von Clara Schuman, Fanny Hensel, Martha von Wittich, Mathilde Kralik von Meyrswalden u.a. Mit Christín Enke-Mollnar und Nadja Naumova

Mehr Infos dazu hier.

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Münchner Frauenchor – Komponistinnen-Konzert 23.6.2013

KonzertMünchner Frauenchor MÜNCHNER FRAUENCHOR – KOMPONISTINNEN schreiben für FRAUENCHOR
Sonntag, 23. Juni 2013, 20 Uhr, Ev. Himmelfahrtskirche, Kidlerstr. 15, Mü-Sendling

 

PROGRAMM:
Nancy Telfer (geb. 1959) MISSA BREVIS
Kyrie, Gloria, Sanctus, Agnus dei für Frauenchor a cappella

REQUIEM AETERNAM
Requiem aeternam, Dies irae, Offertorium, Sanctus + Osanna, Agnus dei für Frauenchor, Klavier, Percussion
Sopran: Marcia Zieglmeier

THE BLUE EYE OF GOD für Frauenchor a cappella

Hildegard von Bingen (1098-1179) KYRIE (Wiesbadener Riesenkodex)

Alice Tegner (1864-1943) O, SALVE REGINA, AVE MARIA für
Frauenchor a cappella

Erna Woll (1917-2005) MEIN GOTT, LASS MICH AUSGEHN und EINE FLÜCHTLINGSMUTTER SANG für Frauenchor a cappella

Hildegard von Bingen O VIRTUS SAPIENTIAE (Antiphon, Wiesbadener Riesenkodex)

Agneta Sköld (geb. 1946)  KYRIE, GLORIA für Frauenchor und Klavier; MAGNIFICAT für Frauenchor, Harfe, Cello
Sopran: Annica Steinegger

Hildegard von Bingen O FRODENS VIRGA (Antiphon, Codex Dendermonde)

Rebecca Clarke (1886-1979) AVE MARIA für Frauenchor a cappella

Ausführende:

MÜNCHNER FRAUENCHOR
Harfe: Anette Hornsteiner
Klavier: Susanne Jutz-Miltschitzky
Cello: Andreas Steinegger
Percussion: Christoph Hobmair
Leitung: Katrin Wende-Ehmer

 

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16. Hessische Frauen-Musik-Woche 22.-27.9.2013

16. Hessischen Frauen-Musik-Woche vom 22. – 27. September 2013

Rock-Pop-Jazz-Workshops für Musikerinnen

Veranstalterinnen: Frauen Musik Büro und Waggong, Frankfurt

Die “HessiFrauen-Musik-Wochesche Frauen-Musik-Woche” ist ein Angebot von Frauen für Frauen zum gemeinsamen Musikmachen und zur Vernetzung. “Nur” Frauen, weil Rock-Pop-Jazz-Musikerinnen sowohl im Amateur- als auch im Profibereichweiterhin unterrepräsentiert sind. “Nur” Frauen, damit Profimusikerinnen als Dozentinnen und Unterrichtende zu wichtigen Vorbildern und role models für
den Nachwuchs werden können. “Nur” Frauen, weil es einfach Spaß macht! Anstatt eine Quote zu fordern, machen wir einfach 100 % Frauenquote!

Schwerpunkt dieser “16. Woche” wird das Ensemblespiel in Jazz und Pop/Rock sein: Improvisieren, Experimentieren, Solospiel, gemeinsames Komponieren und Arrangieren, angeleitet von hochqualifizierten Dozentinnen. Die genaue stilistische Ausrichtung der Kurse kann von den Teilnehmerinnen mit beeinflusst werden, indem sie ihre Wünsche bei der Anmeldung angeben. Neben den Proben im Ensemble gibt es zusätzliche Highlights: verschiedene
Musiktheorie-Angebote, eine gemeinsame musikalische Aufgabe für alle Bands, Präsentation der Workshopergebnisse bei einem abschließenden Konzert, Dozentinnenkonzert, spannende Abendgestaltung mit Jam-Sessions und mehr.

Die Dozentinnen:

Anke Helfrich
Die Pianistin Anke Helfrich gehört inzwischen zu den herausragenden
Jazzmusikerinnen in Europa. Seit 1999 ist sie als Dozentin an der
Musikhochschule Mannheim und seit 2011 als Jazzdozentin am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main tätig und gibt Jazzworkshops im In- und Ausland. www.anke-helfrich.de

Nicole Johänntgen
Die Saxofonistin gründete 1998 ihre Band “Nicole Jo” und hat sich mit zahlreichen Konzerten und 5 produzierten CDs einen Namen in der Jazzwelt erspielt. Sie wird weltweit zu Festivals und Projekten eingeladen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. www.NicoleJohaenntgen.com

Nicole Badila
Nicole Badila, Bassistin, studierte Jazz und Popularmusik in Frankfurt/M und erhielt ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston/USA. Es folgten Studienaufenthalte in NYC/USA und in São Paulo und Rio de Janeiro/Brasilien. Seit 1980 spielt sie zahlreiche Konzerte und auf Festivals im In- und Ausland und arbeitet bei Studioproduktionen mit verschiedensten Künstlern aus den Bereichen Jazz, Latin, Pop, Rock, Funk, Soul, World-Music, Neue Musik, Musicals etc. www.myspace.com/nicolebadila

Lizzy Scharnofske
studierte Jazz Drums in Amsterdam und Paris. Sie tourte national und international als Sidewoman und gewann im Laufe ihrer Karriere verschiedene Preise, u.a. letztes Jahr den Solistenpreis ‘Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim’. Mit fundamentaler Feinfühligkeit, Virtuosität, einer Note Eigentümlichkeit hat sie sich ihren eigenen Stil erarbeitet und trommelt sich durch die Welt. www.facebook.com/lizzy.scharnofske

Gaby Neitzel
Gaby Neitzel – Vollblutrockmusikerin, Gitarristin, Sängerin und Dozentin – steht seit frühester Kindheit auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Mit Big Mama & The Kids gewann sie 1992 den Hamburger Rockförderpreis und?stand schon mit Grössen wie Udo Lindenberg oder Steve Mann (Sweet) gemeinsam auf
der Bühne. 2005 gründete sie ihre aktuelle Band „Black Rosie“, eine
AC/DC-Tribute Band in weiblicher Besetzung. www.sunsound.de

Nach 5 Tagen Ensemblearbeit und abendlichen Sessions werden am Donnerstag, den 26. September 2013, 17 Uhr, die Ergebnisse des Workshops in einem öffentlichen Werkstattkonzert präsentiert.

Preis:
Der Preis incl. Übernachtung und Vollverpflegung beträgt Euro 500.

Für junge Nachwuchsmusikerinnen (im Alter von 16 bis 25 Jahre) bieten wir 5 Plätze zum reduzierten Preis von Euro 345,- an. Diese werden durch „Patinnen“ finanziert, Teilnehmerinnen, die freiwillig einen höheren Preis bezahlen.

Ort:
Landesmusikakademie Hessen, Schloß Hallenburg, 36110 Schlitz

Unterstützt wird das Projekt vom Kulturamt und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt sowie durch Spenden und Sponsoren.

Anmeldungen und Infos:
Frauen Musik Büro, Frankfurt
Tel. 069/496 08 48, Fax 496 08 00, musik@melodiva.de und
Waggong, Frankfurt,
Tel. 069/466 202, Fax 945 999 11 info@waggong.de
<mailto:waggong@t-online.de>
Alle Infos unter www.frauenmusikwoche.de

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Lili Boulanger in Ulm

Lili_Boulanger_wiki_keine copyright-BeschränkungenTRADITIONELLES SCHWÖRKONZERT IN ULM

Samstag, 20. Juli 2013, 19 Uhr, Ulmer Münster

Lili Boulanger (1893 – 1918): LES PSAUMES

Charles Gounod (1818 – 1893): MESSE SOLENNELLE EN L’HONNEUR DE SAINTE CÉCILE

Nach einem italienischen Programm im Jahr 2011 und einer Gegenüberstellung von verschiedenen Psalmvertonungen 2012 konzentriert sich das Programm des SCHWÖRKONZERTES 2013 auf Kompositionen aus Frankreich.

“Als Freund Frankreichs möchte ich mein Erstaunen darüber zum Ausdruck bringen, dass Lili Boulanger nicht als die Persönlichkeit angesehen wird, die sie in Wirklichkeit ist; nämlich die größte Komponistin der Musikgeschichte!, die im übrigen alles in sich vereinigt, um die gefühlvollsten Eindrücke hervorzurufen. Sie war schön; sie war die erste Frau, die den Rompreis gewann, [...]. Das Œuvre von Lili Boulanger vermag viel besser, als ich es tun könnte, ihren Stellenwert in der Kulturgeschichte Frankreichs zu unterstreichen.” (Igor Markévitch, frz. Komponist und Dirigent, Schüler von Nadia Boulanger)

Lili Boulangers Werk schlummerte lange Zeit in Schubladen – wie aus der Zeit gefallen. Ihre Musik wird nun nach und nach entdeckt, vor allem ihre (großen) Chorwerke, die sie – von Kindheit an schwer krank – im Angesicht des eigenen Todes schrieb, immer in der Angst, zu sterben ohne sie vollenden zu können. In den 1960er-Jahren gab ihre Schwester Nadia, die große Dirigentin, Komponistin und Musikpädagogin, erstmals deren Werke auf Tonträgern heraus. Die damalige Fachwelt zeigte sich entsetzt und geschockt, wie sehr man die jung verstorbene Komponistin unterschätzen und so lange verkennen konnte.

Lili Boulanger war ein Ausnahmetalent – als erste Frau überhaupt gewann sie 1913 den Ersten, den Grand Prix de Rome, den damals bedeutendsten Kompositionspreis der Welt. Mit Leichtigkeit schrieb sie ihre Mitstreiter wie einen Maurice Ravel an die Wand.

Ihre “Psalmen” schrieb die junge Komponistin zwischen 1914 und 1917 – möglicherweise ihr eigenes, nicht-liturgisches “Requiem”. Musikwissenschaftler Gunner Cohrs verglich die “Psalmen” mit Faurés “Requiem” (1887) und kommt auf einige Parallelen. Wie Lili Boulanger möglicherweise von Fauré inspiriert wurde, wurden einige Komponisten auch von ihren “Psalmen” inspiriert, so z.B. Florent Schmitt (1870-1958) oder Albert Roussel (1869-1937) mit ihren “Psalmen”.

Erstmals in der Geschichte der Stadt Ulm bzw. in der Geschichte der Jahrhunderte alten Schwörfeierlichkeiten erklingt ein Werk einer Frau im Ulmer Münster, der Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt.

Die Schwörfeierlichkeiten – ein traditionelles Stadtfest – existieren seit Ende des 14. Jahrhunderts, in denen der Oberbürgermeister der Stadt allen Bürger/innen schwört, “ein gemeiner Mann” zu sein und alle gleich zu behandeln – unabhängig von Stand oder Geschlecht.

In einem Münsterkonzert aus dem Repertoire der französischen Kirchenmusik darf Charles Gounods MESSE DER HEILIGEN CÄCILIA natürlich nicht fehlen. Die Komposition ist der Schutzpatronin der Kirchenmusik gewidmet, deren Namenstag alljährlich am 22. November begangen wird. Gefühlvoll-innige Melodiefindungen werden mit hymnisch gesteigerten Chorsätzen kombiniert, sakrale Würde wechselt sich mit opernhafter Eigendramatik ab. Charles Gounod ging in Lili Boulangers Elternhaus (Komponist, Dirigent und Musiker bzw. Musikerin, Pädagogin) in Paris übrigens ein und aus. Beide beeinflussten sich gegenseitig nachhaltig.

Vorverkauf ab 3. Juli 2013. Karten sind nur bei traffiti im Service Center Neue Mitte, Telefon 0731/96 70 70, erhältlich.

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Play me, I’m yours – das Komponistinnen-Klavier

Play Me, I’m Yours – Benefiz-Aktion

Ob im Münchner Zentrum, in Stadtteilkulturhäusern oder auf dem Hohenzollernplatz – in diesem Frühjahr laden zahlreiche ausgemusterte Klaviere Passant/innen und Gäste ein, auf ihnen zu spielen und der Musik von Unbekannten zu lauschen. Die Instrumente werden fachgerecht gestimmt und von Münchner Künstler/innen, aber auch von Schulen und Jugendorganisationen individuell gestaltet und nach dem Projekt versteigert. Ab dem 4. Mai steht es jedem/r zum Spielen zur Verfügung: Play Me, I’m Your’s!

Für diese Voigt_IrmgardMünchner Benefiz-Aktion gestaltet auch die renommierte Grafik-Designerin Irmgard Voigt ein altes Klavier, das von 4. bis 19. Mai 2013 auf dem Hohenzollernplatz stehen wird und frei von jedem/r bespielt werden kann. Irmgard Voigt möchte die Chance nutzen, um auf Komponistinnen aufmerksam zu machen. Mit der fröhlichen Aktion wird vor allem für die Musikerziehung von Kindern geworben.

Das Komponistinnen-Klavier: Den feministischen Ansatz zeigt Irmgard Voigt direkt auf dem Klaviergehäuse: Erstens mit einer großen Anzahl von kleinen Playmobil-Figuren (alle weiblich, alles starke Frauen, z. B. Notärztin, Bäuerin, Flugkapitänin) auf der Klavieroberfläche. Und zweitens mit einer langen Liste von lebenden Münchner Komponistinnen! Es sollen 85 Komponistinnen auf der Liste stehen – so viele wie dieses Klavier Tasten hat: 85!

Das Publikum soll auf diese Weise spielerisch neugierig auf Komponistinnen gemacht werden, die in Konzertleben und Gesellschaft kaum präsent sind.

Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München unterstützt diese Initiative – Schirmherr OB Christian Ude.

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