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Archiv Frau und Musik – Internationale Forschungsstätte
Mit seinen ca. 20.000 Medieneinheiten ist das Archiv Frau und Musik das umfangreichste internationale Komponistinnen-Archiv weltweit. Neben Kompositionen und sonstigen künstlerischen Nachlässen musikschaffender Frauen werden Sekundärliteratur, Hochschulschriften, Presseveröffentlichungen sowie graue Literatur, wie zum Beispiel Konzertprogramme, gesammelt. Zahlreiche Tonträger veröffentlichter Werke, Mitschnitte von Rundfunksendungen oder private Aufnahmen von Konzerten finden im Archiv ihren festen Platz. Video- und DVD-Aufzeichnungen runden den Bestand ab.
Zu den besonderen Schätzen des Archivs gehören ein Fundus an Erstdrucken, insbesondere des 19. Jahrhunderts, und Brief-Autografen von Clara Schumann. Den Bestand klassischer Kompositionen ergänzt eine Sondersammlung zu den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Chanson und Weltmusik.
Eine umfangreiche alphabetisch sortierte Liste mit Komponistinnen, deren Kompositionen und/oder Materialien sich in unserem Archiv befinden, finden Sie hier!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Archiv Frau und Musik
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49-(0)69-95 92 86 85
Fax: +49-(0)69-95 92 86 90
Email: info(at)archiv-frau-musik.de
Öffnungszeiten
Mo – Do: 10 – 15 Uhr
Fr: 10 – 13 Uhr
(oder nach Vereinbarung)
Bitte melden Sie Ihren Besuch vorher telefonisch an!

Strohmann, Nicole K.: Gattung, Geschlecht und Gesellschaft im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Studien zur Dichterkomponistin Augusta Holmès. Olms, 2012. ISBN 978-3-487-14701-7 : € 78,00
Sie war die zentrale Komponistin im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Augusta Holmès (1847–1903) machte als Komponistin auf sich aufmerksam, die vorwiegend in großen Gattungen für den öffentlichen Raum komponierte. Ihre Chor- und Orchesterwerke standen auf den Programmen namhafter Pariser Konzertgesellschaften und mit ihrer monumentalen Ode triomphale zum Centenaire der Französischen Revolution stieg sie zur offiziellen Staatskomponistin auf. Das Buch Gattung, Geschlecht und Gesellschaft im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Studien zur Dichterkomponistin Augusta Holmès aus der Reihe Musikwissenschaftliche Publikationen analysiert das Werk der Dichterkomponistin Augusta Holmès erstmals umfassend kultur- und werkgeschichtlich. Nicole K. Strohmann behandelt exemplarisch die Oper La Montagne noire, die Revolutionskantate Ode triomphale und die Symphonische Dichtung Andromède. Aus ihren Werkanalysen entwickelt die Autorin eine Art „Identitätskaleidoskop“ der Komponistin, dessen Kern der Freiheitsgedanke ist…
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Ursula Görsch: Contra, 2010. THEIN Studios
Das drängend pochende, manchmal auch stampfende und bedrohlich klingende Hauptmotiv durchzieht die gesamte Komposition. Eine sanfte Melodie stellt sich dem entgegen, wird aber jedes Mal vom “Contra – Motiv” zurückgewiesen, abgesplittert oder abgebrochen. Dennoch kommt es am Ende zu einem majestätischen Auftritt – und wiederum zu einer kurzen vehementen Ablehnung… Es spielt: Minako Schneegass (Klavier). Aber hören Sie selbst!
Kontakt: info(at)archiv-frau-musik.de
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